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Sparen durch kluge Tarifwahl dank Zahnzusatzversicherung Vergleich
Die CSS Versicherung bietet Versicherten ein optimales Preisleistungsverhältnis, welches nicht zuletzt auf die Vertriebsstruktur des schweizer Versicherungsunternehmens zurück zu führen ist. So vertreibt die CSS Versicherung ihre Produkte nicht über kostenintensive Agentennetze, sondern ausschließlich über Internetangebote, wodurch Tarife zu günstigeren Konditionen angeboten werden können.
Jedoch gilt das nicht für alle Versicherten. Insbesondere für Kinder und Jugendliche ist die CSS Versicherung sehr teuer, da diese im Vergleich zur Barmenia ZG Plus keinen speziellen Kindertarif für etwas mehr als drei Euro im Monat anbietet, sondern selbst für einen erst zehnjährigen männlichen Versicherten fast fünfzehn Euro im Monat kostet. Zu beachten gilt dabei allerdings, dass die CSS Versicherung im Vergleich zur Zahnzusatzversicherung Barmenia ZG Plus und anderen sehr günstigen Kinder Zahnzusatzversicherungen auch für kieferorthopädische Korrekturmaßnahmen leistet, die besonders bei Minderjährigen sehr wichtig sein können.
Ein weiterer Vorzug der CSS Zahnzusatzversicherung liegt darin, dass diese nicht wie andere Top Zahn Tarifen eine Begrenzung in der Höhe der erstattungsfähigen Beträge in den ersten Versicherungsjahren vorsieht, was sich jedoch nur solange für den Versicherten auszahlen kann, wie keine Handlungsbedarfe vom Zahnarzt fest gestellt worden sind.
Eine gute Alternative bietet die Universa dentprivat, die zwar auch die Leistungen anfänglich begrenzt, jedoch anders als die CSS Versicherungkeine großen ausschließenden Gesundheitsfragen stellt. Allerdings gilt auch bei dieser Zahnzusatzeversicherung ohne Gesundheitsprüfung, dass ein einmal fest gestellter konkreter Handlungsbedarf, wie z. B. die Notwendigkeit eines Implantates für eine Zahnlücke, nicht mehr versicherbar ist. Daher sollte mit den Abschluss einer guten Zahnzusatzversicherung nicht lange gewartet werden, besonders vor dem Hintergrund, dass ein Implantat leicht einen vierstelligen Betrag verschlingen kann, während der Eigenanteil der Gesetzlichen Krankenversicherung gerade einmal bei ca. 120 Euro liegt.
Die Wahl der richtigen und vor allem günstigsten Zahnzusatzversicherung ist wie man sieht, nicht leicht. Grundsätzlich sollten sich Versicherte vom Gedanken trennen, aus einer Zahnzusatzversicherung immer “Profit” machen zu können. Das ist nicht der Sinn und Zweck einer Versicherung, vielmehr soll dem Geschädigten im wirklichen Ernstfall unter die Arme gegriffen werdne.
Ein umfassender und auf die individuelle Situation abgestimmter Zahnzusatzversicherung Vergleich bewahrt vor – scheinbar – verlockenden “Diskountangeboten”, die nicht das leisten können, was sich der Versicherte von der Zahnversicherung meistens verspricht und klärt durch übersichtliche Vergleichstabellen über die wichtigsten Leistungskriterien einer Zahnversicherung auf. Der Versicherte muss letztlich entscheiden, welches Leistungskriterium er gewillt ist zugunsten eines billigeren monatlichen Beitragssatzes aufzugeben. Eine billige Zahnversicherung mit zwar hohen Erstattungssätzen bringt vor dem Hintergrund, dass z. B. guter Zahnersatz regelmäßig erneuert werden muss, wenig, wenn Leistungen auf die Einmalig- bzw. Erstmaligkeit der Behandlung begrenzt sind. Bei einer Versicherung gilt oft der Grundsatz: Billig gekauft ist teuer gekauft, jedoch nicht immer. Die Selbstinformation und Beratung durch unabhängige Versicherung Vergleiche sollte daher immer Priorität haben.
Aktueller Zahnzusatzversicherung Warentest von Finanztest
In der aktuellen Finanztest hat die Stiftung Warentest wieder Zahnzusatzversicherungen getestet. Leider wurden dabei im Großen und Ganzen wieder die gleichen Schnitzer fabriziert wie beim letzten Zahnzusatzversicherung Warentest von Ende 2008.
Zum einen wurde wieder nur der Leistungsbereich Zahnersatz berücksichtigt. Damit folgt die Stiftung Warentest nicht dem aktuellen Trend, dass eine Zahnzusatzversicherung mittlerweile ein echtes Lyfestyleprodukt ist, welches den Versicherten auch zu einer regelmäßigen Prophylaxe aninmiert und ihn auch bei zahnerhaltenden Behandlungen vor hohen Kosten schützt.
Des Weiteren wurde wieder nicht der Bereich der Funktionsanalytik (Ausmessen des Kiefers im Zusammenhang mit einer Zahnersatzmaßnahme) berücksichtigt und mitbewertet. So ist es wenig verwunderlich, dass der aktuelle Testsieger (Hanse Merkur) zum einen nach einem eigenen Preis-Leistungsverzeichnis erstattet (Preis müssen nicht unbedingt an die aktuellen Labor- und Materialkosten angepasst werden) und zudem Beschränkungen bezüglich der Anzahl an Implantaten (insgesamt max 10 während der Laufzeit) aufweist. Letztendlich wird die tatsächliche Erstattung in der Praxis sehr häufig von den im Zahnzusatzversicherung Warentest propagierten Leistungen abweichen.
Des Weiteren gibt Finanztest in ihrem aktuellen Zahnzusatzversicherung Warentest vor, auch die Augementative Behandlung (Knochenaufbau bei Implantologischen Maßnahmen) bei der Bewertung der Tarife berücksichtigt zu haben. Nach den Versicherungsbedingungen scheint man da allerdings nicht gegangen zu sein, denn auch beim Testsieger ist von diesen Leistungen nichts zu lesen. Die Aussage irgendwelcher Mitarbeiter der Versicherung wird im Leistungsfall oder vor Gericht nicht viel bringen.
Zwar ist auch die Central Prodent wieder sehr gut bewertet worden, doch hier wurde nicht wirklich noch einmal getestet, man scheint einfach die Ergebnisse vom letzten Zahnzusatzversicherung Warentest übernommen zu haben.
Einige neue Tarife wie die Continentale CEZP wurden überhaupt nicht im Vergleich berücksichtigt, doch den Leistungen nach hätte dieser Tarif ebenfalls sehr weit vorne auftauchen müssen. Sehr unabhängig scheint dieser Vergleich also nicht zu sein.
Wie auch nach dem letzten großen Zahnzusatzversicherung Warentest hätte das Ergebnis bei einer wirklich objektiven Bewertung anders aussehen müssen und einige der besagten Testsieger Tarife hätten auf jeden Fall beispielsweise hinter der CSS Zahnversicherung plaziert werden müssen.
Zusatzversicherung Zahn für alle drei Leistungsbereiche der Zahnmedizin
Gerade in der heutigen Zeit der Wirtschaft- und Finanzkrise müssen Verbraucher besonders auf den Preis achten und versuchen durch rationales Handeln zu sparen, wo es nur geht. Was beim Gang in den Supermarkt richtig ist, ist beim Abschluss einer privaten Zusatzversicherung in den allermeisten Fällen mit der Folge verbunden, eine Absicherung zu erhalten, die nicht für das leistet, was sie zu versprechen scheint.
Das ist sehr oft bei einer Zahnzusatzversicherung der Fall. Verzichtet der Verbraucher auf einen Zusatzversicherung Vergleich werden Leistungsunterschiede zwischen den Tarifen bei der Entscheidung für eine Zusatzversicherung Zahn gar nicht erst berücksichtigt. Das hat oft fatale Folgen.
So leistet kaum eine Zahnversicherung für alle drei Zahnmedizin Bereiche. Die meisten Tarife sind ledliglich eine reine Zusatzversicherung Zahnersatz. Doch selbst wer bei der Risikoabwägung zum Ergebnis kommt, dass es reicht für im Falle des Zahnersatzes abgesichert zu sein, denkt definitiv zu kurz, da auch z. B. Parodontitisbehandlung und auch die Wurzelbehandlung von der Gesetzlichen Kasse nicht mehr bedingungslos bezahlt wird. Im Gegenteil muss der Gesetzlich Versicherte bei einer Wurzelbehandlung mit einer Zuzahlung von oft 500 Euro rechnen und auch bei einer Parodontitisbehandlung muss mit Zuzahlungen aus eigener Tasche bis zu 750 Euro gerechnet werden. Zu bedenken ist dabei unbedingt, dass in bei einer unterlassenen Zahnbehandlung der Zahnausfall oft erst die Folge ist. Somit ist es in doppelter Hinsicht suboptimal ein Zahn Tarif abzuschließen, der keine Leistung für Zahnbehandlung vorsieht.
Insbesondere für Kinder macht darüber hinaus auch die Erstattung für kieferorthopädische Leistungen Sinn.
Lediglich die CSS Versicherung, die Zahnversicherung Arag und auch die neue Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung, die Universa dentprivat, leisten für alle drei zahnmedizinischen Handlungsbereiche.
Betrachtet man ausschließlich den Beitragssatz sind die Unterschiede zwischen der CSS Zahnzusatzversicherung, der Zahnzusatzversicherung ARAG und der Universa dentprivatnur marginal.
Bei einem ausführlichen Versicherung Vergleich, der im Internet sehr schnell und übersichtlich Licht im Dunkel des Zahn Tarif Dschungels bringt, offenbaren sich aber sehr gute Unterschiede zwischen den Tarifen, die es zu bedenken gilt, die jedoch im Kleingedruckten des Versicherung Scheins schnell überlesen werden können. Daher sollte vor Abschluss einer Zahnzusatzversicherung – aber auch jeder anderen Zusatzversicherung – auf jeden Fall ein Versicherung Vergleich voran stehen.
Bei den Zahnversicherung, die für alle drei Zahnmedizin Bereiche leisten, verzichtet nur die CSS Versicherung auf anfängliche Summenbegrenzungen nach der Wartezeit von acht Monaten, die allerdings bei Zahn Tarifen allgemein üblich ist (jedoch entfällt bei Zahnausfall in Folge eines Unfalls bei einer Zahnversicherung in der Regel die Wartezeit).
Die Universa dentprivat hat dagegen in den ersten vier Versicherungsjahren mit insgesamt 3.000 Euro sehr hohe Begrenzungen, was besonders ärgerlich sein kann, da auf hochwertigen Zahnersatz wie Implantate dann gewartet werden muss, bis im fünften Versicherungsjahr keine Begrenzungen mehr bestehen.
Die Universa dentprivat ist aber trotzdem für Menschen mit bereits fehlenden Zähnen sehr zu empfehlen, da der Tarif dennoch sehr gut leistet und davon abgesehen besteht auf Grund der Aufnahmehürden für Menschen mit angeschlagener Zahngesundheit oft keine Möglichkeit mehr in die etwas besseren Tarife der ARAG und der CSS Zahnzusatzversicherung aufgenommen zu werden. Aus diesem Grunde sollte mit dem Abschluss einer Zahnversicherung nicht zu lange gewartet werden, zumal die Versorgungslücken der Gesetzlichen Krankenkasse mit der nächsten Gesundheitsreform bestimmt nicht geringer werden.
Kriterien für eine gute Zahnzusatzversicherung
Die meisten Gesetzlich Versicherten sind betreffend der Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung für Zahnarztleistungen suboptimal informiert. Viele rechnen mit Eigenbeteiligungen für Zahnersatz um die 20 bis 30 %, dabei sieht die Realität ganz anders aus. Denn die Gesetzliche Krankenversicherung erstattet seit der letzten Gesundheitsreform nur noch pauschal fest gelegte Regelsätze, die sich zudem auch noch an einfachen Zahnersatz und nicht den qualitativ hochwertigen, ästhetischen orientieren. Selbst im Extremfall der Notwendigkeit einer Gebissprothese erstattet die Gesetzliche Kasse in der Regel nur einen Pauschalbetrag von 600 Euro, während eine Gebissprothese über 30.000 Euro kosten kann. Daher sollte eine gute Zahnzusatzversicherung wenigstens 70 % des Rechnungsbetrages von Zahnersatzleistungen erstatten, da selbst schon bei einfachen, einzelnen Zahnersatz Eigenbeteiligungen von 500 Euro für z. B. eine “einfache” Wurzelbhandlung fällig werden können. Bei der Behandlung von Parodontitis wird eine Eigenbeteiligung von über 700 Euro fällig (ausgenommen die Krankheit ist schon sehr fortgeschritten, soweit sollte man es aber nicht kommen lassen). Eine leistungsstarke private Zahnversicherung sollte daher neben Zahnersatz auch den zahnmedizinischen Bereich der Zahnbehandlung mit versichern, was aber bei den wenigsten Tarifen der Fall ist. Daher lohnt sich der Versicherung Vergleich, leider setzen immer noch sehr wenige Menschen auf eine kompetente Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler und verzichten ebenso auf den Zusatzversicherung Vergleich, der im Internet kostenlos und übersichtlich zu haben ist. Der persönliche Kontakt durch den Versicherungsvertreter, der sein Entgelt durch ein bestimmtes Versicherungsunternehmen bezieht, wird oft bevorzugt. Der primäre Grund dafür, dass die meisten nicht nur zu teuer, sondern vor allem auch nicht gut genug versichert sind.
Eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung sollte unabhängig von einer Vorleistung der Gesetzlichen Kasse leisten, was gerade vor dem Hintergrund, dass mit Gesundheitsreformen weitere Maßnahmen aus dem Leistungskatalog gestrichen werden kann, ein sehr wichtiges Kriterium für eine private Zahnversicherung ist.
Da selbst guter Zahnersatz auch nicht für immer hält, muss dieser auch regelmäßig, meistens alle zehn Jahre erneuert werden, daher sollte nicht nur geleistet werden, wenn erstmalig eine zahnmedizinische Leistung notwendig wird. Der schonbar günstigere Tarif erweist sich oft als der vermeitlich wesentlich teurere, wenn durch das kleingedruckte wichtige Leistungskriterien ausgeschlossen werden. Dazu zählt insbesondere auch, dass die Anzahl von Inlays oder Implantaten während der Versicherungslaufzeit begrenzt ist. Was bringt ein billiger Beitragssatz, wenn der Versicherte trotz einer privaten Zusatzversicherung Zahn auf den Bärenanteil der Kosten sitzen bleibt?
Wichtig ist auch, darauf zu achten, dass manche Zahnversicherungen Summenbegrenzungen in den ersten Versicherungsjahren vorsehen. Ein Tarif, der dagegen alle Kriterien für eine gute Zahnzusatzversicherung erfüllt ist dieCSS Zahnzusatzversicherung. Allerdings ist der Nachteil bei der CSS Zahnversicherung, dass die Aufnahmekriterien ziemlich hoch angesatzt sind. Als Alternative kommt noch die Zahnzusatzversicherung ARAG oder der neue Tarif der Zahnzusatzversicherung Barmenia ZG Plus in Betracht. Allgemein gilt, dass man sich frühzeitig Gedanken über eine Zahnzusatzversicherung machen sollte, denn stellt der Zahnarzt erst einmal die Notwendigkeit einer (ernst zu nehmenden) zahnärztlichen Behandlung fest, wird es sehr schwierig in die Zahntarife mit den besten Preis-Leistungsverhältnis noch aufgenommen zu werden. Insbesondere auch für Kinder ist eine Zahnversicherung sinnvoll, da gute Tarife wie die CSS Versicherung auch für Kieferorthopädie zahlen und der Beitragssatz im Teenager Alter sehr günstig ist.
Vergleich der neuen Continentale CEZP Zahnzusatzversicherung
Die Continentale Krankenversicherung hat eine neue Zahnzusatzversicherung mit der Tarifbezeichnung CEZP auf den Markt gebracht. Auf den ersten Blick empfindet man den neuen Tarif als extrem leistungsstark, welche sogar mit der CSS Zahnversicherung mithalten kann.
Allerdings nur auf den ersten Blick. Zwar erstattet die Continentale Zahnzusatzversicherung CEZP genau wie die Spitzen Zahnzusatzversicherung CSS flexi Zahnversicherung bis zu 90% des Rechnungsbetrags für eine Zahnersatzmaßnahme bei Vorweisen eines vollständigen Bonusheftes, doch weisst der neue Tarif aus dem Hause Continentale einige entscheidende Schwächen auf, die den Status “Spitzen Zahnzusatzversicherung” nicht zulassen.
Da wäre zum einen der Punkt “anfängliche Summenbegrenzung”. Während die CSS flexi Zahnzusatzversicherung keine anfänglichen Summenbegrenzungen vorsieht und für Zahnbehandlungen sogar auf die Wartezeiten verzichtet, erstattet die Continentale CEZP innerhalb der ersten 4 Jahre maximal 3.000 Euro. Dies ist zwar weniger als bei anderen Hochleistungstarifen doch schützt genau diese anfängliche Leistungsbeschränkung den Tarif und damit die Versicherten vor hohen Beitragsanpassungen. Sehr positiv an der Continentale CEZP ist, dass die Erstattungen für Prophylaxe und Zahnbehandlung nicht in diese anfängliche Leistungsstaffel mit hineinfallen. Bei Unfällen entfällt die anfängliche Summenbegrenzung wie bei anderen guten Zahnzusatzversicherungen natürlich.
Ein weit wichtigerer Punkt ist jedoch, dass die Continentale CEZP im Gegensatz zur CSS Zahnversicherung überhaupt keine Erstattungen für Zahnersatz vorsieht, wenn die Gesetzliche Krankenversicherung nicht vorleistet. Die Continentale CEZP ist also genauso wie der Vorgänger Continentale CEZK als NICHT REFORMSICHER anzusehen. Das bedeutet, dass bei bereits heute bestehenden Diagnosen keine Erstattungen der Continentale CEZP erfolgen. Denn die GKV erstattet nach ihren Richtlinien bei einigen Situationen gar nicht. Diese Fälle entstehen derzeit zwar eigentlich nur dann, wenn ein Arzt ohne Kassenzulassung aufgesucht wird, doch streicht die Gesetzliche Krankenversicherung den Bereich Zahnersatz komplett oder sieht zumindest für einige Befunde keine Leistungen vor, so könnte dies zur Nichtleistung der Continentale CEZP führen. Eine spätere einseitige Abänderung der Versicherungsbedingungen ist dann später nicht ohne weiteres möglich. Es müsste dann ein neuer Tarif aufgelegt werden, der den im bisherigen Tarif versicherten Personen angeboten werden kann (aber nicht muss). Gerade die Personen, die später einen schlechten Zahnstatus aufweisen, also ein schlechtes Risiko darstellen, können dann trotzdem vom Versicherer abgelehnt werden. Denn natürlich müsste die Continentale nicht jeden im Continentale CEZP Versicherten in einen möglichen neuen Tarif aus Kulanz aufnehmen.
Da es schon heute wahrscheinlich ist, dass der Bereich Zahnersatz komplett gestrichen werden könnte aus dem GKV-Leistungskatalog, sollte dies zumindest in die Abschluss-Überlegung miteinsfließen.
Die ist beispielsweise dann der Fall, wenn in einem Kiefer mehr als 4 Zähne fehlen oder in einem Kieferquadranten 3 Zähne oder mehr fehlen. Im Zuge zukünftiger Gesundheitsreformen und weiterer Leistungskürzungen der GKV kann sich dieser Umstand und die Liste der Fälle, in denen die GKV und damit auch die Continentale CEZP (CEZK übrigens auch) nicht leistet, weiter häufen. Eine solche Zahnzusatzversicherung ist nur ganz bedingt zu empfehlen.
Ein weiteres Manko der neuen Continentale CEZP Zahnzusatzversicherung ist die Tatsache, dass bezüglich Implantaten im Gegensatz zu Zahnzusatzversicherungen wie derCSS Versicherung oder der Arag Z100, eine Anzahlbegrenzung vorhanden ist. Die Continentale CEZP Zahnversicherung erstattet über die gesamte Laufzeit gerechnet maximal sechs orale Kieferimplantate je Kiefer. Diese Begrenzung ist weniger schön, aber wirkt über die gesamte Sicht beitragsstabilisierend. Das Risiko einer solch kostenintensiven Zahnersatzbehandlung ist für den Versicherer dadurch besser kalkulierbar, dies wiederum kommt natürlich den Versicherten zu Gute. Denn die Absicherung eines wirtschaftlich sinnvollen Maßes kann dadurch durch die Continentale CEZP gewährleistet werden.
Gut ist an der neuen Continentale CEZP Zahnversicherung, dass dieser Tarif im Gegensatz zur CEZK Zahnversicherung nun im Zusammenhang mit einer Zahnersatzmaßnahme chirurgische Maßnahmen wie die Augmentative Behandlung versichert. Auch Funktionsdiagnostische Maßnahmen sind in diesem Zusammenhang nun mitversichert.
Ebenfalls sind nun auch Zahnbehandlungen mitversichert, in den Fällen, wenn eine Leistung der GKV nicht vorhanden ist, z.B. bei einer Wurzelbehandlung. Erstattungsfähig sind bei der Continentale CEZP nun auch die Professionelle Zahnreinigung oder Mehrkosten für dentin adhäsive Füllungen.
Während bei der CSS flexi Zahnversicherung auch Leistungen für Kieferorthopädie enthalten ist, wurde dieser Leistungsbereich bei der Continentale CEZP Zahnversicherung nicht berücksichtigt. Für Kinder ist dieser Tarif daher nicht wirklich empfehlenswert.
Insgesamt hat die Continentale mit ihrer neuen Zahnzusatzversicherung ordentlich nachgebessert, doch leider fehlen wichtige Leistungen und es sind Leistungsbeschränkungen vorhanden, die diesen neuen Tarif ähnlich leistungsstark erscheinen lassen wie die 4 stärksten Tarife der CSS, ARAG, Barmenia oder dem Tarif Central Prodent. Insgesamt ist die Continentale CEZP aber durchaus empfehlenswert, zumal sie trotz der Bildung von Alterungsrückstellungen nicht wesentlich teurer als andere Zahnzusatzversicherungen ähnlich hohen Leistungsniveaus ist, die jährliche “Alterssprünge” in den Beiträgen zu verzeichnen haben.
