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Die PKV profitieren von der Gesundheitsreform

Vor Kurzem hat der Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV) die Geschäftszahlen des Jahres 2010 vorgelegt und gleichzeitig seine Prognose für das laufende Jahr. Darin ist klar festzustellen, dass die Gesundheitsreform den Privaten Krankenversicherungen einen erfreulichen Zusatz von mehr als 20 % beschert hat. Das ergibt etwa 54.0000 neue Mitglieder im ersten Halbjahr 2011, die sich für eine Vollversicherung bei der Privaten Krankenversicherung entschieden haben. Besserverdienende, denen der Wechsel in die Private Krankenversicherung erleichtert wurde, haben diesen Wechsel schnell zum Beispiel durch einen PKV Vergleich vollzogen.

Die Regierungskoalition hat bei der Gesundheitsreform die Wartefrist von drei Jahren abgeschafft. Dies hat natürlich bei den Privaten Krankenversicherungen zu einer Belebung im Neugeschäft geführt und somit mehr als 20 % neue Kunden gebracht. Damit stieg die Zahl der Privatversicherten auf mehr etwa 9 Millionen Menschen. Des Weiteren wurden mehr Zusatzversicherungen im ersten Halbjahr 2011 verkauft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Hier war ein ganz deutlicher Anstieg zu sehen – 2010 waren es 77.000 Verträge; 2011 bereits 119.000 Verträge – jeweils das erste Halbjahr zugrunde genommen.

Alles hat bekanntlich zwei Seiten. Das was für die Privaten Krankenversicherungen eine Stärkung bedeutet, ist für die gesetzlichen Krankenkassen eine Niederlage. Mit der neuen Gesundheitsreform haben gesetzlich Versicherte die Möglichkeit zu Flucht in die Privaten Krankenversicherungen und so ist das Solidarprinzip der gesetzlichen Kassen doch mehr als gefährdet. Immerhin gehen den gesetzlichen Krankenkassen viele Beitragszahler verloren, deren Rückkehr gemäß Gesetz nicht mehr möglich sein wird.

Für Privaten Kranken- und Pflegeversicherungen sind Mehreinnahmen bei den Beiträgen vorhanden, die mit etwa 5,7 % oder 33,27 Milliarden Euro zu beziffern sind. Diese Einnahmen der Privaten Versicherungen gehen den gesetzlichen Krankenkassen natürlich verloren. Ein Krankenkassen Vergleich kann Abhilfe schaffen, falls ein Wechsel geplant ist.

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