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Artikel-Schlagworte: „CSS flexi“

Beitragsanpassung bei der CSS Versicherung und Alternativen

Die CSS Versicherung wird den Beitrag für Ihre Zahnzusatzversicherung CSS flexi ZB + ZE top zum 1. Januar 2012 um ca. 7 % erhöhen. Was sich zunächst einmal ärgerliche die Versicherten anhört bedeutet aber auf der anderen Seite auch, dass die CSS-Versicherung einen großen Schritt in Richtung Beitragsstabilität macht. Denn nach den deutlich höheren Anpassungen in den Vorjahren scheint diese Anpassung sehr moderat auszufallen.
es aber dabei nicht vergessen das die CSS flexi Zahnzusatzversicherung aufgrund ihres hohen Leistungsspektrums noch immer zu den besten Zahntarifen gehört und nur wenige Zahnzusatzversicherungen wie beispielsweise die Württembergische ZG 70 B ZG 20 ZB Zahnzusatzversicherung ihr das Wasser reichen können. auch nach der folgenden Beitragsanpassung für die CSS Zahn zur Versicherung deutlich günstiger sein als die Württembergische Zahnzusatzversicherung, welche allerdings Alterungsrückstellungen bildet.
Wer seine CSS Zahnzusatzversicherung kündigen möchte, sollte dabei bedenken das aber einen neuen Versicherer wiederum Wartezeiten zu erfüllen hat, neue Gesundheitsfragen zu beantworten hat und zudem auch anfängliche Summenbegrenzungen verweile bei allen anderen Tarifen die Regel sind.
nur junge Versicherte und Personen mit sehr guten Zähnen sollten über einen Wechsel der Zahnzusatzversicherung zu einem alternativen Anbieter beispielsweise zu Württembergische Zahnzusatzversicherung nachdenken. die Württembergische Zahnzusatzversicherung ist zwar deutlich beitragstabiler, kostet dafür aber auch zu Beginn eine ganze Ecke mehr an Beitrag. Von den Leistungen her sind beide Zahnzusatzversicherungen Netz auf einem Level, wobei die Württembergische Zahnzusatzversicherung den Vorteil hat, fehlende nicht ersetzte Zähne mitzuversichern, dafür aber mit anfänglichen Summenbegrenzungen innerhalb der ersten Jahre arbeitet.

Vergleich der neuen Continentale CEZP Zahnzusatzversicherung

Die Continentale Krankenversicherung hat eine neue Zahnzusatzversicherung mit der Tarifbezeichnung CEZP auf den Markt gebracht. Auf den ersten Blick empfindet man den neuen Tarif als extrem leistungsstark, welche sogar mit der CSS Zahnversicherung mithalten kann.
Allerdings nur auf den ersten Blick. Zwar erstattet die Continentale Zahnzusatzversicherung CEZP genau wie die Spitzen Zahnzusatzversicherung CSS flexi Zahnversicherung bis zu 90% des Rechnungsbetrags für eine Zahnersatzmaßnahme bei Vorweisen eines vollständigen Bonusheftes, doch weisst der neue Tarif aus dem Hause Continentale einige entscheidende Schwächen auf, die den Status “Spitzen Zahnzusatzversicherung” nicht zulassen.

Da wäre zum einen der Punkt “anfängliche Summenbegrenzung”. Während die CSS flexi Zahnzusatzversicherung keine anfänglichen Summenbegrenzungen vorsieht und für Zahnbehandlungen sogar auf die Wartezeiten verzichtet, erstattet die Continentale CEZP innerhalb der ersten 4 Jahre maximal 3.000 Euro. Dies ist zwar weniger als bei anderen Hochleistungstarifen doch schützt genau diese anfängliche Leistungsbeschränkung den Tarif und damit die Versicherten vor hohen Beitragsanpassungen. Sehr positiv an der Continentale CEZP ist, dass die Erstattungen für Prophylaxe und Zahnbehandlung nicht in diese anfängliche Leistungsstaffel mit hineinfallen. Bei Unfällen entfällt die anfängliche Summenbegrenzung wie bei anderen guten Zahnzusatzversicherungen natürlich.

Ein weit wichtigerer Punkt ist jedoch, dass die Continentale CEZP im Gegensatz zur CSS Zahnversicherung überhaupt keine Erstattungen für Zahnersatz vorsieht, wenn die Gesetzliche Krankenversicherung nicht vorleistet. Die Continentale CEZP ist also genauso wie der Vorgänger Continentale CEZK als NICHT REFORMSICHER anzusehen. Das bedeutet, dass bei bereits heute bestehenden Diagnosen keine Erstattungen der Continentale CEZP erfolgen. Denn die GKV erstattet nach ihren Richtlinien bei einigen Situationen gar nicht. Diese Fälle entstehen derzeit zwar eigentlich nur dann, wenn ein Arzt ohne Kassenzulassung aufgesucht wird, doch streicht die Gesetzliche Krankenversicherung den Bereich Zahnersatz komplett oder sieht zumindest für einige Befunde keine Leistungen vor, so könnte dies zur Nichtleistung der Continentale CEZP führen. Eine spätere einseitige Abänderung der Versicherungsbedingungen ist dann später nicht ohne weiteres möglich. Es müsste dann ein neuer Tarif aufgelegt werden, der den im bisherigen Tarif versicherten Personen angeboten werden kann (aber nicht muss). Gerade die Personen, die später einen schlechten Zahnstatus aufweisen, also ein schlechtes Risiko darstellen, können dann trotzdem vom Versicherer abgelehnt werden. Denn natürlich müsste die Continentale nicht jeden im Continentale CEZP Versicherten in einen möglichen neuen Tarif aus Kulanz aufnehmen.

Da es schon heute wahrscheinlich ist, dass der Bereich Zahnersatz komplett gestrichen werden könnte aus dem GKV-Leistungskatalog, sollte dies zumindest in die Abschluss-Überlegung miteinsfließen.

Die ist beispielsweise dann der Fall, wenn in einem Kiefer mehr als 4 Zähne fehlen oder in einem Kieferquadranten 3 Zähne oder mehr fehlen. Im Zuge zukünftiger Gesundheitsreformen und weiterer Leistungskürzungen der GKV kann sich dieser Umstand und die Liste der Fälle, in denen die GKV und damit auch die Continentale CEZP (CEZK übrigens auch) nicht leistet, weiter häufen. Eine solche Zahnzusatzversicherung ist nur ganz bedingt zu empfehlen.

Ein weiteres Manko der neuen Continentale CEZP Zahnzusatzversicherung ist die Tatsache, dass bezüglich Implantaten im Gegensatz zu Zahnzusatzversicherungen wie der CSS Versicherung oder der Arag Z100, eine Anzahlbegrenzung vorhanden ist. Die Continentale CEZP Zahnversicherung erstattet über die gesamte Laufzeit gerechnet maximal sechs orale Kieferimplantate je Kiefer. Diese Begrenzung ist weniger schön, aber wirkt über die gesamte Sicht beitragsstabilisierend. Das Risiko einer solch kostenintensiven Zahnersatzbehandlung ist für den Versicherer dadurch besser kalkulierbar, dies wiederum kommt natürlich den Versicherten zu Gute. Denn die Absicherung eines wirtschaftlich sinnvollen Maßes kann dadurch durch die Continentale CEZP gewährleistet werden.

Gut ist an der neuen Continentale CEZP Zahnversicherung, dass dieser Tarif im Gegensatz zur CEZK Zahnversicherung nun im Zusammenhang mit einer Zahnersatzmaßnahme chirurgische Maßnahmen wie die Augmentative Behandlung versichert. Auch Funktionsdiagnostische Maßnahmen sind in diesem Zusammenhang nun mitversichert.

Ebenfalls sind nun auch Zahnbehandlungen mitversichert, in den Fällen, wenn eine Leistung der GKV nicht vorhanden ist, z.B. bei einer Wurzelbehandlung. Erstattungsfähig sind bei der Continentale CEZP nun auch die Professionelle Zahnreinigung oder Mehrkosten für dentin adhäsive Füllungen.

Während bei der CSS flexi Zahnversicherung auch Leistungen für Kieferorthopädie enthalten ist, wurde dieser Leistungsbereich bei der Continentale CEZP Zahnversicherung nicht berücksichtigt. Für Kinder ist dieser Tarif daher nicht wirklich empfehlenswert.

Insgesamt hat die Continentale mit ihrer neuen Zahnzusatzversicherung ordentlich nachgebessert, doch leider fehlen wichtige Leistungen und es sind Leistungsbeschränkungen vorhanden, die diesen neuen Tarif ähnlich leistungsstark erscheinen lassen wie die 4 stärksten Tarife der CSS, ARAG, Barmenia oder dem Tarif Central Prodent. Insgesamt ist die Continentale CEZP aber durchaus empfehlenswert, zumal sie trotz der Bildung von Alterungsrückstellungen nicht wesentlich teurer als andere Zahnzusatzversicherungen ähnlich hohen Leistungsniveaus ist, die jährliche “Alterssprünge” in den Beiträgen zu verzeichnen haben.

Zusatzversicherung Heilpraktiker Continentale CEK Plus im Vergleich zur CSS flexi

Vor dem Abschluss einer Heilpraktikerversicherung sollten vorliegende Angebote genau verglichen werden, um eine leistungsstarke Zusatzversicherung Heilpraktiker zu erhalten. Oft erweisen sich auf den ersten Blick  scheinbar bessere Versicherungen bei genauerem Hinsehen als vergleichsweise weniger leistungsstark. Beim Vergleich der CSS flexi gesundheit + heilpraktiker mit der Continentale CEK-Plus fällt zwar auf, dass erstere Kosten für Heilpraktiker zu 80 % nur bis zum Maximalbetrag von 1250 Euro pro Jahr erstattet und letztere keine Höchstgrenze vorsieht. Dafür leistet aber die CSS flexi auch für Naturheilverfahren, die vom Arzt durchgeführt werden, was bei der Continantale CEK-Plus nicht der Fall ist. Weitere Nachteile bei der CEK-Plus sind, dass für Sehhilfen nur maximal 160 Euro erstattet werden (die CSS flexi erstattet 200 Euro) und Vorsorgeleistungen bzw. IGEL-Leistungen nur mit maximal 150 Euro bezahlt werden, wohingegen die CSS flexi bis zu 500 Euro leistet.

Dennoch kann und soll hier nicht pauschal für die CSS flexi Partei gezogen werden. Der Interessierte sollte aber im Vorwege sehr genau überlegen, welche Leistungen dieser voraussichtlich in Anspruch nehmen wird und will. So können Minderleistungen der Continentale CEK-Plus  kompensiert oder gar überkompensiert werden, wenn der Versicherte sehr viele Heilpraktikerleistungen im Anspruch nimmt. Ein kompetenter Versicherungsmakler, der mit sehr vielen Versicherungen zusammen arbeitet, steht mit Rat und Tat zum speziellen Einzelfall zur Verfügung und sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden. Denn Versicherungsbedinugungen können sehr umfangreich und komplex sein.