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Kriterien für eine gute Zahnzusatzversicherung
Die meisten Gesetzlich Versicherten sind betreffend der Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung für Zahnarztleistungen suboptimal informiert. Viele rechnen mit Eigenbeteiligungen für Zahnersatz um die 20 bis 30 %, dabei sieht die Realität ganz anders aus. Denn die Gesetzliche Krankenversicherung erstattet seit der letzten Gesundheitsreform nur noch pauschal fest gelegte Regelsätze, die sich zudem auch noch an einfachen Zahnersatz und nicht den qualitativ hochwertigen, ästhetischen orientieren. Selbst im Extremfall der Notwendigkeit einer Gebissprothese erstattet die Gesetzliche Kasse in der Regel nur einen Pauschalbetrag von 600 Euro, während eine Gebissprothese über 30.000 Euro kosten kann. Daher sollte eine gute Zahnzusatzversicherung wenigstens 70 % des Rechnungsbetrages von Zahnersatzleistungen erstatten, da selbst schon bei einfachen, einzelnen Zahnersatz Eigenbeteiligungen von 500 Euro für z. B. eine “einfache” Wurzelbhandlung fällig werden können. Bei der Behandlung von Parodontitis wird eine Eigenbeteiligung von über 700 Euro fällig (ausgenommen die Krankheit ist schon sehr fortgeschritten, soweit sollte man es aber nicht kommen lassen). Eine leistungsstarke private Zahnversicherung sollte daher neben Zahnersatz auch den zahnmedizinischen Bereich der Zahnbehandlung mit versichern, was aber bei den wenigsten Tarifen der Fall ist. Daher lohnt sich der Versicherung Vergleich, leider setzen immer noch sehr wenige Menschen auf eine kompetente Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler und verzichten ebenso auf den Zusatzversicherung Vergleich, der im Internet kostenlos und übersichtlich zu haben ist. Der persönliche Kontakt durch den Versicherungsvertreter, der sein Entgelt durch ein bestimmtes Versicherungsunternehmen bezieht, wird oft bevorzugt. Der primäre Grund dafür, dass die meisten nicht nur zu teuer, sondern vor allem auch nicht gut genug versichert sind.
Eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung sollte unabhängig von einer Vorleistung der Gesetzlichen Kasse leisten, was gerade vor dem Hintergrund, dass mit Gesundheitsreformen weitere Maßnahmen aus dem Leistungskatalog gestrichen werden kann, ein sehr wichtiges Kriterium für eine private Zahnversicherung ist.
Da selbst guter Zahnersatz auch nicht für immer hält, muss dieser auch regelmäßig, meistens alle zehn Jahre erneuert werden, daher sollte nicht nur geleistet werden, wenn erstmalig eine zahnmedizinische Leistung notwendig wird. Der schonbar günstigere Tarif erweist sich oft als der vermeitlich wesentlich teurere, wenn durch das kleingedruckte wichtige Leistungskriterien ausgeschlossen werden. Dazu zählt insbesondere auch, dass die Anzahl von Inlays oder Implantaten während der Versicherungslaufzeit begrenzt ist. Was bringt ein billiger Beitragssatz, wenn der Versicherte trotz einer privaten Zusatzversicherung Zahn auf den Bärenanteil der Kosten sitzen bleibt?
Wichtig ist auch, darauf zu achten, dass manche Zahnversicherungen Summenbegrenzungen in den ersten Versicherungsjahren vorsehen. Ein Tarif, der dagegen alle Kriterien für eine gute Zahnzusatzversicherung erfüllt ist dieCSS Zahnzusatzversicherung. Allerdings ist der Nachteil bei der CSS Zahnversicherung, dass die Aufnahmekriterien ziemlich hoch angesatzt sind. Als Alternative kommt noch die Zahnzusatzversicherung ARAG oder der neue Tarif der Zahnzusatzversicherung Barmenia ZG Plus in Betracht. Allgemein gilt, dass man sich frühzeitig Gedanken über eine Zahnzusatzversicherung machen sollte, denn stellt der Zahnarzt erst einmal die Notwendigkeit einer (ernst zu nehmenden) zahnärztlichen Behandlung fest, wird es sehr schwierig in die Zahntarife mit den besten Preis-Leistungsverhältnis noch aufgenommen zu werden. Insbesondere auch für Kinder ist eine Zahnversicherung sinnvoll, da gute Tarife wie die CSS Versicherung auch für Kieferorthopädie zahlen und der Beitragssatz im Teenager Alter sehr günstig ist.
