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Artikel-Schlagworte: „Zahnersatz“

Ja Dental Plus preisgünstige Alternative beim Zahnzusatzversicherung Vergleich

Gerade bei einer Zahnzusatzversicherung sollte der Preis nicht als primäres Entscheidungskriterium heran gezogen werden, weil die Unterschiede im Zahnzusatzversicherung Tarifdschungel enorm sind. Namhafte Versicherungsunternehmen versprechen zwar großmundig 100 % der Zahnarztrechnung für Zahnersatz zu übernehmen. Es werden jedoch meistens Äpfel mit Birnen verglichen, insbesondere bei sehr günstigen Tarifen.

Ein optimaler Versicherungsschutz hat eben – so wie alles – seinen Preis. Unter den Spitzentarifen, die alle wichtigen Kriterien für eine umfassend leistende Zahnzusatzversicherung erfüllen, findet man jedoch neuerdings auch die Ja Dental Plus. Dieser neue Tarif wartet mit vergleichsweise günstigen Beitragssätzen auf, bei einer Versicherungsleistung, die im Großen und Ganzen mit der teureren Konkurrenz mithalten kann.

Die Janitos Dental Plus bezahlt die Gesamtrechnung für notwendige Wurzel-, Parodontitis- und andere Zahnbehandlungen und, was angesichts der deutlich höheren Eigenanteile noch viel wichtiger ist, bis zu 90 % für professionellen gut aussehenden Zahnersatz.

Auch für Kinder und Jugendliche, die häufig auf Kieferorthopädie angewiesen sind, ist die Ja Dental Plus zu empfehlen, auch auch kieferorthopädische Korrekturmaßnahmen bezahlt werden. Dabei sind aber zwei Dinge unbedingt zu beachten: Ein zahnärztlich bzw. in diesem Fall kieferorthopädischer Handlungsbedarf kann nur übernommen werden, solange dieser noch nicht vom Arzt fest gestellt worden ist. Eine Zahnzusatzversicherung sollte daher so früh wie möglich abgeschlossen werden! Darüber hinaus muss zweitens beachtet werden, dass alle guten Zahnzusatzversicherungen, mit Ausnahme der CSS Versicherung, eine betragsmäßige Leistungsbegrenzungen für die ersten Versicherungsjahre nach der allgemein üblichen acht Monat langen Wartezeit vorsehen.

Einschränkend ist jedoch zu den Summenbegrenzungen zu sagen, dass diese nicht per se ein Nachteil darstellen, da eine intelligente Tarifkalkulation Versicherungen für den Versicherten “bezahlbar” halten. Außerdem entfallen die Summenbegrenzungen, wenn Zahnersatz in Folge eines Unfalles notwendig wird – zumindest bei den besseren Tarifen, zu denen jedoch die Ja Dental Plus zählt.

Für junge Antragsteller ist die Ja Dental Plus bis zu zehn Euro günstiger als andere Spitzentarife und selbst ein bei Antragstellung 60jähriger Versicherungsnehmer ohne zahnärztliche Vorgeschichte bezahlt bei der Janitos einige Euro weniger. Allerdings sollte immer im Einzelfall ein genauerZahnzusatzversicherung Vergleichvorgenommen werden, da kein bestimmter Tarif pauschal anderen überlegen ist.

Die neue Janitos Zusatzversicherung im Vergleich mit anderen Zahnzusatzversicherungen

Beim Vergleich des neuen Janitos Dental Plus Zahn Tarif mit anderen sehr leistungsstarken Zahnzusatzversicherungen fällt die Janitos Zusatzversicherung durch ihren vergleichsweise günstigen Beitragssatz auf. Ein 30jähriger männlicher Antragsteller zahlt bei der Janitos gerade einmal 14,10 Euro im Monat, während z. B. für die Universa dent privat mehr als 18 Euro fällig werden, bei der ARAG Z100 sogar mehr als 22 Euro. Doch kann die Janitos auch leistungsmäßig mit der Konkurrenz mithalten? Gerade bei einer Zusatzversicherung Zahn ist es oft fatal, wenn vordergründig der Preis als primäres Entscheidungskriterium heran geführt wird. Ein ausführlicher, übersichtlicher Zahnzusatzversicherung Vergleich bewahrt dagegen vor falschen Entscheidungen.

Betrachtet man die Versicherungsleistungen für die drei Handlungsbereiche der Zahnmedizin, fällt auf, dass die Janitos Dental Plus von der Höhe der Erstattungssätze ohne Probleme mit der Konkurrenz mithalten und diese sogar überbieten kann. So leistet die Janitos z. B. bis zu 5.000 Euro für Kieferorthopädie, während die Universa dent privat lediglich einen Maximalbetrag von 1.200 Euro erstattet. Auch, was Zahnbehandlung (Wurzel-, Parodontistisbehandlung etc.) und Zahnersatz anbelangt, leistet die Janitos bei günstigen Preis höhere Erstattungssätze.

Allerdings sind die Summenbegrenzungen, insbesondere für Zahnersatz, sehr kompliziert. Im Gegensatz zur Universa dent privat, die keine Gesundheitsprüfung vor Aufnahme in den Tarif vornimmt, staffelt dieJanitos dental plusnach der Anzahl der bei Vertragsabschluss fehlenden Zähne. Fehlt nur ein Zahn oder gar kein Zahn, werden beispielsweise im ersten Kalenderjahr maximal 1.000 Euro erstattet. Sind es dagegen schon zwei nur noch max. 300 Euro und bei drei nicht ersetzten Zähnen nur noch 150 Euro im ersten Jahr bzw. 300 Euro innerhalb der ersten beiden Jahre usw.

Die Universa dent privatbegrenzt dagegen nach pauschalen Sätzen die Leistung in den ersten vier Jahren unabhängig, wie viele Zähne fehlen (allerdings gilt auch bei der Universa der Grundsatz, dass bereits bei Vertragsabschluss fehlende Zähne generell nicht versicherbar sind). Bei der teueren ARAG Z100 entfallen dagegen nach den ersten beiden Jahren alle Summenbegrenzungen, ebenso im Falle eines Unfalles (was aber bei guten Tarifen so üblich ist).

Dennoch ist die Janitos Zahnzusatzversicherung sehr zu empfehlen, nicht nur auf Grund des günstigeren Beitragssatzes, sondern auch wegen ihrer sehr guten Leistungen und Konditionen sowie der unkomplizierten Antragstellung. Einschränkend in Bezug auf die Beitragssätze ist noch darauf hinzuweisen, dass abgewartet werden muss, ob die Janitos ihren sehr günstigen Beitragssatz halten kann (die hohen Summenbegrenzungen in den ersten Versicherungsjahren sprechen aber dafür). In der Vergangenheit mussten bereits andere Tarife ihre Beiträge anpassen, nicht zuletzt auch die Zahnzusatzversicherung Barmenia, die ihren Zahntarif komplett neu kalkuliert hat, um den Versicherten eine höhere Beitragsstabilität zu garantieren.

Barmenia Zahnzusatzversicherung im “Finanztest”

Die Barmenia Zahnzusatzversicherung  kann sich mit ihrem neuen Tarif “ZG Plus” auf den Markt für Zahnzusatzversicherungen sehen lassen, neben sehr hohen Erstattungssätzen für – auch qualitativ sehr hochwertigen – Zahnersatz sieht die Barmenia auch 85%tige Erstattungssätze für wichtige Zahnbehandlungen, z. B. an der Wurzel oder einer Beseitigung der Parodontitis, vor, was sehr wichtig ist, da die Eigenanteile bis zu 750 Euro und mehr betragen können.  Darüber hinaus werden auch prophylaktische Maßnahmen und die professionelle Zahnreinigung bezahlt, so dass der Versicherte auch dann von einem größeren Leistungsumfang und Versicherungsschutz beim Zahnarzt profitiert, wenn kein Ernstfall vorliegt. Zudem ist von der neuen  Barmenia Zahnzusatzversicherung auch gute Beitragsstabilität zu erwarten, da die anfänglichen Leistungsgrenzungen nach der achtmonatigen Wartezeit neu berechnet wurden.

Zwar verzichtet der ebenfalls sehr leistungsstarke Tarif der CSS Versicherung gänzlich auf die anfänglichen Leistungsbegrenzungen, jedoch liegt dieser Tarif preislich für meisten etwas höher als die Zahnzusatzversicherung Barmenia und es werden bei der CSS Zahnzusatzversicherung auch sehr strenge Gesundheitsfragen bei Antragstellung abgefragt. Neben Zahnersatz und Zahnbehandlung leistet aber die CSS flexi ZB + ZE auch für kieferorthopädiesche Maßahmen mit 80 %, was fairerweise auch erwähnt werden muss. (Allerdings ist Kieferorthopädie meistens nur für sehr junge Versicherte relevant).

Der neue Tarif der Barmenia enthält dagegen alle notwendigen und sinnvollen Leistungen. Im aktuellen Zahnzusatzversicherung Warentest erhielt die Barmenia auch die Traumnote “1,3″, was aber nicht auf die Gesamtleistung und die “klein gedruckten” Leistungsbedingungen, wie die eben erwähnten anfänglichen Erstattungsgrenzugen zurück zu führen ist. Vielmehr hat Stiftung Warentest sich – wieder einmal – nur den Leistungsbereich für Zahnersatz aus dem Gesamttarif heraus gepickt, während Zahnbehandlungen bei der Beurteilung außen vor geblieben sind.

Es macht zwar in der Tat Sinn Zahnersatz auf Grund der extrem hohen Kosten und gleichzeitig großen Eigenanteilen (ein gutes Implantat kostet gewöhnlich ca. 2000 Euro bei einem durchschnittlichen Eigenanteil der Gesetzlichen Kasse in Höhe von rund 120 Euro) entsprechend stark zu berücksichtigen. Dies rechtfertig aber keineswegs einen Testbericht nur auf dieses eine Beurteilungskriterium “Zahnersatz” zu beziehen.

Das Testergebnis wird dadurch zwar nicht falsch, aber verzerrt und kann zu suboptimalen Entscheidungen von Seiten des Verbrauchers führen. Beispielsweise ist die Central Prodent auf Grund ihrer – etwas – besseren Erstattungssätze für Zahnersatz mit einer “1,2″ bewertet worden, obwohl dieser Tarif im Bereich Zahnbehandlung nur für plastische Zahnfüllungen bezahlt und zudem auch die Leistungsbegrenzungen erst im 7. Versicherungsjahr entfallen, während die Barmenia Zahnzusatzversicherung bereits im sechsten Versicherungsjahr unbegrenzt leistet.

Noch deuticher fällt die Verzerrung des Testergebnisses auf, wenn man die ARAG Z100 betrachtet, die ähnliche gute Leistungen für Zahnbehandlung anbietet wie die Barmenia, aber auch eine 80%tige Erstattung für Kieferorthopädie bei einer Leistungsbeschränkung, die nur für die ersten beiden Versicherungsjahr gilt.  Dass die ARAG jedoch mit 80 % zehn Prozent weniger als die Central Prodent für sehr guten Zahnersatz leistet, ist der primäre Grund für eine Beurteilung lediglich im “guten” Bereich (1,8).

Bei einem Zahnzusatzversicherung Vergleich über ausgestüftelte, informative Onlinerechner fällt jedoch sehr schnell auf, dass die ARAG Z100 bei Gesamtbetrachtung eher die Benotung der Central Prodent verdient hätte, die bei einem ganzheitlichen Leistungsbild schlechter abschneidet.

Zahnzusatzversicherung Barmenia – Top Zahn Tarif für alle?!

Die neue Barmenia Zahnzusatzversicherung kann sich durchaus sehen lassen, da sie zu den wenigen Zahnzusatzversicherungen gehört, die nicht nur sehr umfassend für hochwertigen, teuren Zahnersatz wie Implantate, sondern auch für Zahnbehandlung wie Wurzelbehandlung, Inlays und diagnostische Vorsorge- und Untersuchungsmethoden aufkommt, die von der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr oder nur noch sehr bedingt übernommen werden. Doch das ist nicht alles! Die gute Nachricht ist auch noch, dass dies zu einem annehmbaren Beitragssatz zu haben ist. Zwar kann die neue Zahnzusatzversicherung Barmenia nicht mit wirklichen Billig Zahn Tarifen konkurrieren, doch wer beim Versicherungsschutz zu sehr auf  den Preis achtet, ist gewöhnlich nicht für die wirklich wichtigen Risiken und Leistungen abgesichert.

Eine gute Zahnversicherung sollte allerdings nicht nur für Zahnersatz und Zahnbehandlung leistet. Das oft überlesene Kleingedruckte im Versicherungsvertrag ist oft von großer Bedeutung. Eine Verdoppelung des Krankenkassen Zuschusses für Zahnersatz wie bei der Karstadt Quelle Versicherung bringt nichts, wenn der Festzuschuss der Gesetzlichen Kasse oft nur 120 bis 130 Euro beträgt, ein einzelnes Implantat aber schnell 1.000 Euro kosten kann. Mindestens 70 % (idealerweise mehr) sollten durch den privaten Zahn Tarif bezahlt werden. Eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung sollte schon mindestens dreieinhalbmal so viel erstatten, wie die Gebührenordnung für Zahnärzte vorsieht (um auch kostspielige, aber wichtige Zahn Leistungen abzusichern). Darüber hinaus sollte die Leistung der privaten Zahnzusatzversicherung unabhängig von einer Vorleistung der Gesetzlichen Kassen erfolgen, um vor dem Hintergrund weiterer Gesundheitsreformen die Zukunftstauglichkeit des Tarifes abzusichern. Wichtig ist auch, dass die Leistung, für z. B. Zahnersatz wie kostenintensive Implantate, nicht auf die Erstmaligkeit beschränkt, da viele Zahnbehandlungen nach einigen Jahren wieder vorgenommen werden müssen.

Die Zahnzusatzversicherung Barmenia erfüllt alle wichtigen Kriterien für eine gute Zahnversicherung.

Der  Vergleich z. B. mit der ARAG Z100 und der CSS Zahnzusatzversicherung zeigt auch, dass die Barmenia Zahnzusatzversicherung ein sehr günstiger Zahn Top Tarif ist. Beispielsweise zahlt ein 35jähriger männlicher Antragsteller bei der Zahnzusatzversicherung Barmenia weniger als 16 Euro im Monat, die ARAG Versicherung verlangt fast zehn Euro mehr und auch die CSS Versicherung kostet immerhin knapp 20 Euro.

Allerdings lohnt dennoch der Zusatzversicherung Vergleich, der sehr schnell zeigt, dass die Barmenia Zahnzusatzversicherung nicht für jedermann per se der optimale Tarif ist.

Ein auffälliger Unterschied: Die Barmenia leistet nicht für Kieferorthopädie, somit ist dieser Zahn Tarif insbesondere für Kinder und Jugendliche u. U. eher uninterressant – trotz der Tatsache, dass die Barmenia einen sehr günstigen Kinder Zahn Tarif anbietet.

Dagegen sehen alle drei genannten Top Tarife keine Begrenzung der Implantatversorgung vor. Unterschiede bestehen aber in Hinblick auf die Versicherungsleistung in den ersten Versicherungsjahren. Bei der Zahnzusatzversicherung Barmenia sind im ersten Jahr 1.000 Euro erstattungsfähig, in den ersten fünf Jahren insgesamt 5.000 Euro, sofern die Leistung nicht in Folge eines Unfalles notwendig werden sollten. Erst im sechsten Jahr entfallen die Summenbegrenzungen ganz. Die gesparten Beiträge bei der Barmenia können also teuer erkauft sein! Die teurere ARAG Z100 begrenzt dagegen ihre Leistungen nur innerhalb der ersten beiden Jahre und die CSS ZahnTop sieht überhaupt keine Leistungsbegrenzungen nach der allgemein üblichen achtmonatigen Wartezeit vor.

Zwar sind alle drei Tarife im Zahnzusatzversicherung Warentest als Top Tarife ausgezeichnet worden, doch wie gezeigt lohnt es der individuelle Zahnzusatzversicherung Vergleich trotz Auszeichnung von Stiftung Warentest.

Es gilt immer genau hinzusehen. Was waren die zugrunde gelegten Beurteilungskriterien? Sind diese für mich überhaupt relevant?

Viele Patienten gesetzlicher Kassen werden gar nicht ohne weiteres in jede private Zahnversicherung aufgenommen. Für Menschen mit schlechter Zahngesundheit gibt es jedoch neuerdings auch eine sehr leistungsstarke Zahnversicherung ohne Gesundheitsfragen. Die Universa dentprivat kann oben genannte Kriterien für eine gute Zahnversicherung voll erfüllen und leistet gar für Kieferorthopädie. Zu beachten sind nur die hohen Summenbegrenzungen, die zur Zukunftstauglichkeit des Tarifes aber unabdingbar sind.

Billig oft teuer – warum es meistens nicht lohnt auf Spartarife zu setzen

Besonders junge Leute, die z. B. gerade eine Familie gründen, müssen oft an allen Ecken sparen, aber auch Rentner leben oft nur knapp über dem Existenzminimum. Gerade angesichts der zunehmenden Leistungskürzungen von Vater Staats Seite macht aber die Zusatzversicherung wichtiger denn je. Viele setzen auf preisgünstige, verlockende Tarif Angebote, bei denen aber Vorsicht geboten ist. Denn was bringt eine Zusatzversicherung, die ihren Namen nicht verdient und den Versicherten nur sporadisch absichert? Wir zeigen Ihnen anhand prägnanter Beispiele, dass meistens sehr billige Tarife den Versicherten im Versicherungsfall teuer zu stehen kommen.

Eine Zahnzusatzversicherung sollte nicht nur für Zahnersatz leisten, sondern auch für Zahnbehandlung und – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen – auch für Kieferorthopädie. Denn gute Zahnbehandlung, inklusive Profilaxe und Zahnersatz bedingen oft einander. So ist z. B. die Parodontitis, die zweithäufigste Zahnerkrankung nach Karies, oft ein “Vorläufer” von Zahnausfall. Die Gesetzliche Krankenkasse bezahlt für Parodontitis nur noch, wenn die Krankheit sehr weit fortgeschritten ist und nach der nächsten Gesundheitsreform vielleicht gar nicht mehr.

Ein 30jähriger Antragsteller kann zwar zu einem Spottpreis von 4,50 Euro die Continentale CEZ10 haben, jedoch sind auch die Leistungen bei diesem Zahn Tarif mehr als dürftig. Beispielsweise leistet die Continentale CEZ10 wie andere Billigtarife überhaupt nicht für Wurzelhandlung oder die Behandlung der eben erwähnten Parodontitis. Die im Tarif eingeschlossene Verdoppelung des Zuschusses der Gesetzlichen Krankenkasse hört sich nach viel an. Doch das ist viel zu wenig! Bei hochwertigen Zahnersatz wie Implantate, die auch den Knochenaufbau und -erhalt unter dem Zahnersatz unterstützt (was sehr wichtig ist), bleibt der Versicherte auf mindestens zwei Drittel der Kosten sitzen, da die Gesetzliche Krankenkasse nur einen Pauschalbetrag von rund 130 Euro zahlt, während das Implantat mehr als 2.000 Euro kosten kann.

Ein sehr zu empfhelender Zahn Tarif ist beispielsweise die CSS Zahnversicherung, aber auch die Universa dentprivat, leistet für eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung unglaublich viel. Der Beitragssatz ist zwar mehr als viermal so hoch. Doch jeder sollte sich fragen, was ein zahnloser Zahntarif den Versicherten wirklich bringt.

Nicht ganz so extrem verhält es sich bei der Zusatzversicherung Heilpraktiker. Doch auch hier lohnt der Versicherung Vergleich allemal, nicht nur beim Preis. Nehmen wir wieder den 30jährigen Antragsteller als Beispiel. Die Gothaer MediNatura ist zwar mit ca. 15 Euro sehr günstig, dafür leistet aber diese Heilpraktikerversicherung nur für alternative Heilmethoden und Naturheilverfahren, verzichtet dagegen aber auf jegliche Extraleistungen. Das mag zwar für eine Heilpraktikerversicherung nicht das wichtigste Kriterium zu sein, was aber nicht heißt das der Verzicht auf Extras nicht gleich unwichtig sein muss. Mit der CSS flexi gesundheit + heilpraktiker ist für nur zehn Euro mehr im Monat auch gleich eine Auslandskrankenversicherung, die Erstattung für Sehhilfen und last but not least eine ambulante Krankenzusatzversicherung mit drin. Beim teureren Heilpraktiker Tarif werden so auch gleich die Versorgungslücken der Gesetzlichen Krankenkasse – im ambulanten Bereich – geschlossen, durch z. B. der Erstattung der Praxisgebühr, der Eigenanteile für Medikamente, sowie der Leistung für ambulante Behandlungen und wichtige Vorsorgeuntersuchungen.

Jedoch sind pauschale Empfehlungen für bestimmte Tarife auf Grund der Komplexität des Versicherungsmarktes sehr schwierig, da es auch vom individuellen Fall abhängt, welche Zusatzversicherung besser ist als die Konkurrenz.

Zudem gibt es auch den umgekehrten Fall, dass eine Zusatzversicherung teurer ist als die Alternative, aber dennoch weniger leistungsstark ist. Das zeigt sich am Beispiel der Krankenhauszusatzversicherung. Vergleicht man den Einbett Tarif CSS Clinic mit der Hallesche CSA 100 + CSW1 , fällt auf, dass letztere nicht für ambulant durchgeführte OPs leistet, obwohl die Hallesche Zusatzversicherung Krankenhaus mehr als zwanzig Euro mehr kostet als die CSS Versicherung. Dagegen offenbart aber der Zusatzversicherung Vergleich, dass der Tarif der Hallesche stationäre Krankenversicherung im Gegensatz zur CSS Krankenhauszusatzversicherung für Kinder sehr zu empfehlen ist, da z. B. auch das sog. rooming-in, also die kostenlose Unterkunft eines Elternteils im Zimmer des Kinders und viele Extraleistungen (wie Erstattung von Sehhilfen und Zahnersatz) mitversichert sind. Ein Versicherung Vergleich ist daher obligatorisch.