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Archiv für Mai 2010

Die Privathaftpflichtversicherung

Kaum eine Versicherung ist so extrem wichtig und dabei auch so kostengünstig wie die Privathaftpflichtversicherung. Für nicht einmal fünfzig Euro im Jahr sichert die Privathaftpflichtversicherung existentiell wichtige Risiken ab. Per Gesetz ist jeder Bundesbürger (ausgenommen Kleinkinder) für Schäden, die er einer anderen Person oder deren Eigentum zufügt, schadenersatzpflichtig. Eine Höchsthaftgrenze kennt das Gesetz nicht und so ist es theoretisch durchaus möglich, dass eine einzige ungewollte Tat einen Schaden verursacht, der den Verursacher ein Leben lang finanziell ruiniert.

Eine gute Privathaftpflichtversicherung kommt genau für diese fahrlässigen oder grob fahrlässig begangenen Schäden auf und sichert den Versicherten von begründeten, aber auch unbegründeten Haftpflichtansprüchen ab. Die Haftpflicht ist daher eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt, die jeder abschließen sollte.

Umso verwunderlicher ist es aufgrund der Wichtigkeit und des niedrigen Preises, dass nicht jeder Bundesbürger eine solche Privathaftpflichtversicherung für sich bzw. seine Familie abgeschlossen hat. Schätzungsweise jeder 4 läuft in Deutschland ohne diese wichtige Versicherungspolice rum und stellt damit für sich und einen möglichen Geschädigten eine Zeitbombe da.

Ohne eine Privathaftpflichtversicherung müsste ein möglicher Schädiger zwar trotzdem Schadenersatz leisten, doch ohne entsprechenden finanziellen Background kann der Geschädigte sicherlich lange auf sein Geld warten.

In diesem Zusammenhang wäre zu erwähnen, dass eine gute Privathaftpflichtversicherung die so genannte „Ausfalldeckung“ enthalten sollte, die immer dann einspringt, wenn ein Schädiger nicht leistet oder leisten will oder gar keine eigene Absicherung besitzt.

Wer noch nicht über eine Privathaftpflichtversicherung abgesichert ist, der sollte keine Zeit verlieren. Mangelndes Einkommen kann hier aufgrund des niedrigen Beitrags kein Grund sein. Einen einfachen Basisschutz, der bereits eine Vielzahl an Schadenfällen abzudecken vermag ist mit einem geringen Selbstbehalt sicher schon unter 40 Euro im Jahr zu haben. Also ist keine Zeit zu verlieren.

Barmenia Zahnzusatzversicherung im „Finanztest“

Die Barmenia Zahnzusatzversicherung  kann sich mit ihrem neuen Tarif „ZG Plus“ auf den Markt für Zahnzusatzversicherungen sehen lassen, neben sehr hohen Erstattungssätzen für – auch qualitativ sehr hochwertigen – Zahnersatz sieht die Barmenia auch 85%tige Erstattungssätze für wichtige Zahnbehandlungen, z. B. an der Wurzel oder einer Beseitigung der Parodontitis, vor, was sehr wichtig ist, da die Eigenanteile bis zu 750 Euro und mehr betragen können.  Darüber hinaus werden auch prophylaktische Maßnahmen und die professionelle Zahnreinigung bezahlt, so dass der Versicherte auch dann von einem größeren Leistungsumfang und Versicherungsschutz beim Zahnarzt profitiert, wenn kein Ernstfall vorliegt. Zudem ist von der neuen  Barmenia Zahnzusatzversicherung auch gute Beitragsstabilität zu erwarten, da die anfänglichen Leistungsgrenzungen nach der achtmonatigen Wartezeit neu berechnet wurden.

Zwar verzichtet der ebenfalls sehr leistungsstarke Tarif der CSS Versicherung gänzlich auf die anfänglichen Leistungsbegrenzungen, jedoch liegt dieser Tarif preislich für meisten etwas höher als die Zahnzusatzversicherung Barmenia und es werden bei der CSS Zahnzusatzversicherung auch sehr strenge Gesundheitsfragen bei Antragstellung abgefragt. Neben Zahnersatz und Zahnbehandlung leistet aber die CSS flexi ZB + ZE auch für kieferorthopädiesche Maßahmen mit 80 %, was fairerweise auch erwähnt werden muss. (Allerdings ist Kieferorthopädie meistens nur für sehr junge Versicherte relevant).

Der neue Tarif der Barmenia enthält dagegen alle notwendigen und sinnvollen Leistungen. Im aktuellen Zahnzusatzversicherung Warentest erhielt die Barmenia auch die Traumnote „1,3“, was aber nicht auf die Gesamtleistung und die „klein gedruckten“ Leistungsbedingungen, wie die eben erwähnten anfänglichen Erstattungsgrenzugen zurück zu führen ist. Vielmehr hat Stiftung Warentest sich – wieder einmal – nur den Leistungsbereich für Zahnersatz aus dem Gesamttarif heraus gepickt, während Zahnbehandlungen bei der Beurteilung außen vor geblieben sind.

Es macht zwar in der Tat Sinn Zahnersatz auf Grund der extrem hohen Kosten und gleichzeitig großen Eigenanteilen (ein gutes Implantat kostet gewöhnlich ca. 2000 Euro bei einem durchschnittlichen Eigenanteil der Gesetzlichen Kasse in Höhe von rund 120 Euro) entsprechend stark zu berücksichtigen. Dies rechtfertig aber keineswegs einen Testbericht nur auf dieses eine Beurteilungskriterium „Zahnersatz“ zu beziehen.

Das Testergebnis wird dadurch zwar nicht falsch, aber verzerrt und kann zu suboptimalen Entscheidungen von Seiten des Verbrauchers führen. Beispielsweise ist die Central Prodent auf Grund ihrer – etwas – besseren Erstattungssätze für Zahnersatz mit einer „1,2“ bewertet worden, obwohl dieser Tarif im Bereich Zahnbehandlung nur für plastische Zahnfüllungen bezahlt und zudem auch die Leistungsbegrenzungen erst im 7. Versicherungsjahr entfallen, während die Barmenia Zahnzusatzversicherung bereits im sechsten Versicherungsjahr unbegrenzt leistet.

Noch deuticher fällt die Verzerrung des Testergebnisses auf, wenn man die ARAG Z100 betrachtet, die ähnliche gute Leistungen für Zahnbehandlung anbietet wie die Barmenia, aber auch eine 80%tige Erstattung für Kieferorthopädie bei einer Leistungsbeschränkung, die nur für die ersten beiden Versicherungsjahr gilt.  Dass die ARAG jedoch mit 80 % zehn Prozent weniger als die Central Prodent für sehr guten Zahnersatz leistet, ist der primäre Grund für eine Beurteilung lediglich im „guten“ Bereich (1,8).

Bei einem Zahnzusatzversicherung Vergleich über ausgestüftelte, informative Onlinerechner fällt jedoch sehr schnell auf, dass die ARAG Z100 bei Gesamtbetrachtung eher die Benotung der Central Prodent verdient hätte, die bei einem ganzheitlichen Leistungsbild schlechter abschneidet.