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Lange Wartezeiten für Kassenpatienten – was man dagegen tun kann

Kassenpatienten warten deutlich länger auf Termine bei Fachärzten in deutschland als Privatpatienten. Auch die AOK stellte dies unlängst wieder in einem Qualitöätstest fest.

Handelt es sich hierbei um ein unfaires Verhalten? Warum werden Privatpatienten bevorzugt? Ist das gerecht?

Nun ja, Kassenpatienten werden dies sicherlich nicht gerecht finden, doch der Grund für diese Ungleichbehandlung ist schnell gefunden:

Regelleistungsvolumen

Der Privatpatient und auch die Private Krankenkassen können in keiner Weise etwas dafür, dass das gesetzliche Gesundheitsystem so funktioniert, wie es nun mal funktioniert. Der Facharzt erhält für die Behandlung eines Kassenpatienten einen Fallwert. So bekommt beipspielsweise ein Kardiologe in Nordrhein im 3. Quartal 2011 ca. 60 Euro für die Behandlung eines Patienten, egal wie oft diese den Arzt in diesem Quartal aufsucht. Nach einer bestimmten Anzahl an Patienten im Quartal ist das regelvolumen des Facharztes erreicht und erhält für weitere Patienten keinen müden Cent mehr.Diese Zahl liegt bei beispielsweise 200 Kassenpatienten, ab dann wäre das Regelvolumen erreicht.
Bei diesem wert ergäben sich sagen und schreibe Einnahmen von gerade einmal ca. 14-15000 Euro im Quartal. Davon muss der Arzt die Praxismiete, leasingraten für medizinische Geräte, Kredite beispielsweise für die Kosten des Studiums und natürlich auch Personal usw. bezahlen. Eine anständige Praxis lässt sich hiervon jedenfalls nicht finanzieren.
Aus diesem Grund kann der Facharzt auch nicht mehr als ca. 10 Kassenpatienten am Tag behandeln und muss freie Termine für Notfälle und Privatpatienten offen halten, bei denen er in Rechnung stellen kann, was er tatsächlich auch gemacht hat.
Und natürlich ist er dadurch gezwungen Selbstzahler, also Privatpatienten zu bevorzugen.

Was kann man als Kassenpatient tun?

Sofern man noch gesund ist und im Krankheitsfall die beste und vor allem zeitnahe medizinische Versorgung wünscht, die man dann benötigt, kann man bei seiner Krankenkasse das Kostenerstattungsverfahren beantragen und dazu eine ambulante Zusatzversicherung abschließen.

Gleiche Möglichkeiten gibt es auch für den dentalen Bereich. Eine sehr gute Zahnzusatzversicherung stellt in diesem Zusammenhang die Württembergische Zahnzusatzversicherung dar, welche ein Versichertenniveau wie das eines Privatpatienten ermöglicht und das inklusive kurzer Wartezeiten beim Arzt oder Zahnarzt.

Besser versorgt durch eine Zahnzusatzversicherung

Als Mitglied einer privaten Krankenversicherung ist es möglich, den Tarif so zu wählen, dass zahnmedizinische Behandlungen vollständig mitversichert sind. Dies ist jedoch nur in der privaten Krankenversicherung möglich, da man hier die Wahl hat, welche Leistungen alles versichert sein sollen. Für gesetzlich Versicherte bedeutet das, dass sie in puncto Zahnarzt meist selbst bezahlen müssen, da die gesetzlichen Krankenkassen nur einen geringen Anteil an den Kosten übernimmt. Weiterführende Informationen sind auf finanzcheck.de erhältlich.

Daher ist es für gesetzlich Versicherte, aber auch für privat Versicherte, die diese Leistungen nicht in der privaten Vollversicherung integriert haben, sinnvoll, eine private Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Auf diese Weise kann man sich vor hohen Zahnarztrechnungen schützen.

Allerdings sollte beachtet werden, dass die Versicherung Kosten einer Behandlung nur dann übernimmt, wenn die Versicherung bereits zu einem Zeitpunkt abgeschlossen wurde, zu dem die jeweilige Behandlung weder bereits im Gange, noch angeraten ist. Die meisten Versicherungen setzen auch einen bestimmten Zeitraum, den der Versicherte bereits versichert sein muss, voraus, bevor sie Leistungen übernehmen. Generell verhält es sich auch in der privaten Zahnzusatzversicherung so wie in der privaten Krankenversicherung. Je früher man in die Versicherung eintritt, desto günstiger die Beiträge. Daher ist es am vorteilhaftesten, bereits in jungen Jahren eine private Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Denn so kann gewährleistet werden, dass es zu keinen finanziellen Schwierigkeiten in Folge einer teuren Zahnarztrechnung kommt.

Wie können Kinder in der PKV versichert werden?

Die Versicherung von Kindern in der privaten Krankenversicherung unterscheidet sich von der in der gesetzlichen Krankenversicherung. In der gesetzlichen Krankenversicherung können Kinder durch das Modell der Familienversicherung kostenlos über die Eltern mitversichert werden. In der privaten Krankenversicherung ist dies hingegen nicht möglich, hier muss eine separate Versicherung für das Kind abgeschlossen werden.

Grundvoraussetzung ist jedoch, dass mindestens eines der Elternteile bereits privat versichert ist, bei welcher Versicherungsgesellschaft spielt jedoch keine Rolle. Das Kind kann also auch in einer anderen privaten Krankenversicherung versichert werden, als die Eltern, bzw. der Elternteil. Zwingend muss die Versicherung in privater Form abgeschlossen werden, wenn beide Eltern privat versichert sind. Unter diesen Umständen kann keine Familienversicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse erfolgen.

Für Kinder gibt es spezielle Tarife, die auf speziell auf deren Bedürfnisse abgestimmt sind. So sind in den Kindertarifen Leistungen inbegriffen, die vor allem für diese Altersgruppe relevant sind. Umfangreiche Informationen vor dem Abschluss eines Vertrages verdeutlichen die hervorragende medizinische Versorgung, die die private Krankenversicherung für die Kinder darstellt.

Dennoch ist es kein Problem, wenn das Kind später einmal, wenn es nicht mehr durch die Eltern  versichert wird, zurück in die gesetzliche Krankenversicherung möchte. Da bei Berufseinstieg das Gehalt noch nicht überdurchschnittlich ist, sondern in aller Regel unterhalb der Versicherungspflichtgrenze in Höhe von 49.500 Euro/Jahr liegt, greift die gesetzliche Versicherungspflicht.

Gesetzliche Rentenversicherung durch private Altersvorsorge unterstützen

Das Grundkonstrukt sieht vor, den sich im Ruhestand befindlichen Teil der Gesellschaft durch die Lohnzahlungen an die Berufstätigen zu finanzieren. Hierfür zahlt jeder Arbeitnehmer im Rahmen des Generationenvertrages viele Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung ein, um später einmal Anspruch auf die gesetzliche Rente zu haben.

Bereits seit einigen Jahren geht dieses Prinzip jedoch nicht mehr auf. Darum ist es nötig geworden, sich neben der gesetzlichen Rentenversicherung auch um eine private Altersvorsorge zu kümmern. Auch der Staat fördert die private Altersvorsorge. Es gibt verschiedene Rententips, wie zum Beispiel Investmentfonds oder aber auch durch Abschluss einer Lebensversicherung. Ein beliebtes Konstrukt ist jedoch auch die Riester-Rente. Auf diese Weise können staatliche Förderungen und Steuervorteile genutzt werden. Die Riester-Rente lässt sich auf unterschiedliche Weisen realisieren, unter anderem sind Banksparpläne und Fondssparpläne gebräuchlich.

Das Konzept der Riester-Rente sieht vor, die Rente lebenslänglich zu zahlen, daher stellt diese Art der Altersvorsorge eine langfristig attraktive Form dar. Dennoch gibt es einen Garantiezeitraum, innerhalb dessen die Zahlung garantiert wird, unabhängig davon, ob der Versicherungsnehmer diesen Zeitraum überlebt oder nicht. Sollte dieser vorher versterben, so kann der Ehepartner die Rentenzahlungen für die Dauer des Garantiezeitraumes in Anspruch nehmen. Da die Riester-Rente auch in Form von Fondssparplänen abgeschlossen werden kann, unterliegt dieser Fonds den üblichen Schwankungen am Wertpapiermarkt. Da die Riester-Rente jedoch mindestens den Betrag auszahlen muss, der angespart wurde, müssen die Fonds so zusammengesetzt sein, dass der Aktienanteil so gering sein muss, dass die Rentenpapiere im Fonds den Gesamtwert in jedem Fall ausgleichen können.