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Archiv für die Kategorie „Unfallversicherung“

Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung? – daran sollten Sie denken

An der Gefahr durch einen Unfall erheblichen finanziellen Schaden zu erleiden, denken sehr viele Menschen und glauben daher mit der im Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung preisgünstig zu habenden Unfallversicherung gut für den Fall der Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein. Doch das ist nicht der Fall. Gerade einmal jeder zehnte wird in Folge eines schweren Unfalles unfähig seinen erlernten Beruf weiterhin zu mindestens 50 % ausüben zu können. Noch wichtiger gilt es zu bedenken, dass jeder vierte lange vor dem gesetzlichen Rentenalter berufsunfähig.

Auf Grund des erschreckend hohen Risikos gehört eine Berufsufähigkeitsversicherung schon zu den wichtigsten Versicherungen nach der Krankenversicherung oder privaten Haftpflichtversicherung. Doch die wenigsten haben eine, weil sie zum einen die Wahrscheinlichkeit unterschätzen und zum anderen glauben durch ihre Unfallversicherung abgesichert zu sein. Doch wie der Name schon sagt, leistet diese nicht bei krankheits- oder psychisch-chronisch bedingter Berufsunfähigkeit. Es ist auch ein Irrglaube, dass der Staat im Bedarfsfall schon eingreifen würde. Die Erwerbsunfähigkeitsrente greift nur noch bei vollkommener Berufsunfähigkeit, also der Erwerbsunfähigkeit, was ganz selten gegeben ist. Ansonsten droht, sofern kein großes Vermögen gegeben ist, der Abstieg ins Hartz IV.

Betreffend des Risikos der Berufsunfähigkeit leitstet die BU Versicherung also weitaus mehr als die Unfallversicherung, die nur bei Unfall leistet. Eine Unfallversicherung macht aber dennoch Sinn, da im Unfallfall oft auch ein größerer finazieller Bedarf besteht als bei einer krankheitsbedingten Berufsunfähigkeit. Beispielsweise muss das eigene Haus behindertengerecht (z. B. mit Treppenlift etc.) eingerichtet und umgestaltet werden, was ins Geld geht.

Eine Unfallversicherung lohnt besonders, weil diese auch leistet, wenn keine Erwerbsminderung vorliegt. Verliert z. B. der Versicherte durch einen Unfall seine Zähne, zahlen gute Tarife, die nur durch einen unabhängigen Versicherung Vergleich ermittelt werden können, kosmetische und zahnärztliche Operationen und Behandlungen. Es gilt aber zu bedenken, dass für die Zahngesundheit der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung zusätzlich anzuraten ist, da die Gesetzliche Rentenversicherung meistens nur noch 10 oder 30 % des Rechnungsbetrages für Zahnersatz leistet. Gerade Zahnersatz kann ins Geld gehen. Für ein komplettes Prothesengebiss können gar mehr als 30.000 Euro fällig werden (die GKV zahlt nur noch pauschale Mindestsätze). Geld, dass im Unfallfall für andere wichtige Maßnahmen dann fehlt.

Die Kombination von Berufsunfähigkeitsversicherung und Unfallversicherung ist auch zu empfehlen, weil der Sinn der beiden Policen vollkommen verschieden ist. Eine gewöhnlich vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 1.000 Euro reicht im Invaliditätsfall wohl kaum, um den Lebensunterhalt zufrieden stellen zu bestreiten. Bei einer parallel laufenden Invaliditätsrente und Versicherungsleistung von z. B. 160.000 Euro sieht es schon anders aus.

Um einen guten Überblick über Tarife zu erhalten, sollte  jeder vor dem Abschluss einen unabhängigen Unfallversicherung Vergleich unternehmen.

Unfallversicherung

Ein Unfall kann jeden ereilen und dazu führen, dass der Geschädigte nie wieder einer normalen Beschäftigung nachgehen kann oder zumindest in seiner Bewegungsfähigkeit stark beeinträchtigt ist.

Erwerbstätige Arbeitnehmer sind bei einer Erwerbsunfähigkeit aufgrund eines Arbeitsunfalles über die gesettzliche Unfallversicherung abgesichert. Passiert ein Unfall ausserhalb der Arbeitszeit, so könnte es bei einer auf den Unfall zurückzuführenden Invalidität nur eine Erwerbsminderungsrente geben.

Diese Erwerbsminderungsrente steht allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen zur Verfügung und ist zudem meist äusserst gering. Hausfrauen und Kinder sind in der Regel gar nicht abgesichert und würden bei einer Invalidität infolge eines Unfalles in vielen Fällen zum Sozialfall.

Eine private Unfallversicherung zahlt bei Eintreten einer Invalidität, beispielsweise bei einer Beeinträchtigung der Funktions eines Körperteils. Eine derartige Invalidität führt in vielen Fälllen zu einer späteren Arbeitsunfähigkeit. Dies wiederum bedroht das Einkommen des Invaliden. Ein invalider Familienvater kann so z.B. nicht mehr zu 100% für die Belange seiner Familie aufkommen.

Um derartige Einkommeneinbußen abzusichern kommt eine Unfallversicherung  gerade recht. Hierbei ist es wichtig, dass insbesondere bei schwerer Invalidität und damit verbundener langfristiger Arbeitsunfähigkeit eine genügend hohe Summe versichert ist.

Soll beispielsweise eine Einkommensabsicherung bei Vollinvalidität in Höhe von 1000 Euro monatlich abgesichert werden und die zu versichernde Person ist beispielsweise 30 Jahre alt, so müsste im Falle der Vollinvalidität eine Summe in höhe von ca. 1000 mal 12 mal 37 Jahre zur Verfügung stehen, damit das Einkommen bis zum Rentenbeginn abgesichert wäre.

Das bedeutet in diesem Fall, dass die Unfallversicherung bei einer Vollinvalidität ca. 444000 Euro auszahlen sollte. Zu berücksichtigen wären natürlich noch Inflation und eine mögliche Verzinsung, bzw. Kapitalverzehr bis zum Rentenbeginn.

Da jedoch zusätzlich bei Vollinvalidität automatisch weitere Kosten, wie beispielsweise behinderungsbedingte Umbaumaßnahmen, sollte eine Summe zwischen 400000 und 500000 bei Vollinvalidität versichert sein.

Eine Unfallversicherung mit einer Grundsumme von 150000 und einer Progression von 300% wäre in diesem Fall angemessen. Unfallversicherungen mit geringeren Versicherungssummen reichen bei Vollinvalidität kaum aus, die anfallenden Kosten und Einkommeneinbußen genügend abzusichern.

Des Weiteren gibt es auch bei Unfallversicherungen Unterschiede in der qualität der Versicherungsbedingungen. Ein wesentlicher Bestandteil ist hierbei die tarifliche Gliedertaxe einer Unfallversicherung. So ist die eine Unfallversicherung beispielsweise bei gleichen Versicherungssummen günstiger als andere Unfallversicherungen. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass hier im Fall einer Invalidität auch gleich viel geld ausgezahlt wird. Vielmehr ist hier die Gliedertaxe der Unfallversicherung entscheidend. So bedeutet die Funktionsunfähigketi eines Armes bei der günstigen Unfallversicherung einen Invaliditätsgrad von beispielsweise 40%, während diese Verletzung bei der teureren Unfallversicherung bereits als Invalidität von 60% gelten mag. Auf Grundlage der versicherte Progression können sich bei der Auszahlung Unterschide von mehreren tausend Euro ergeben. Insofern sollte man auf die Gliedertaxe einer Unfallversicherung großen Wert legen.

Zudem gibt es bestimmte Verletzungen, z.B. Infektionen durch Insekten und vieles mehr, welche in einer guten und etwas teureren Unfallversicherung mitversichert sind, während derartige Unfälle bei einer anderen Unfallversicherung mit einem Ausschluss bedacht sind.

Hier gilt es also: Unfallversicherung  vergleichen, um die optimale Unfallversicherung für sich zu ermitteln.