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Artikel-Schlagworte: „Berufsunfähigkeitsversicherung“

Nach Eheschließung: Versicherungen auf den Prüfstand

Schließt eine geschiedene Frau oder ein geschiedener Mann mit einem neuen Ehepartner zusammen, gehört nicht nur der gemeinsame Hausrat, der in die Ehe eingebracht wird, auf den Prüfstand, sondern auch die Zusatzversicherungen des Ehepartners. Um nicht unnötige Doppelbelastungen an Versicherungen zu haben, sollte der überschüssige Versicherungsschutz gekündigt werden, denn gute Policen sichern oft auch den Partner mit ab.

Doch ein Versicherung Vergleich mit dem Ehepartner ist nicht leicht, weil es nicht nur darum geht, welche Police doppelt und daher als „überflüssig“ erachtet wird, sondern oft sehr verzwickte Fragestellungen, zu deren Beantwortung neben den professionellen Zusatzversicherung Vergleich oft auch kompetente Beratung gefragt ist. Doch es können auch allgemeine Empfehlungen gegeben werden.

Generell gilt, dass die Hausratversicherung, aber auch die Privathaftpflichtversicherung für Eheleute, die zusammen in einem Haushalt leben, nur einmal für die Bedarfsgemeinschaft abgeschlossen werden muss und nicht für jede Eheperson einzeln.

Damit werden nicht nur doppelt zu zahlende Beitragssätze eingespart, sondern – was sehr wichtig ist (!) – die Leistung im Schadensfall abgesichert. Bestehen nämlich zwei Policen, wo nur eine erforderlich ist, kann die Zusatzversicherung darauf verweisen und die Versicherungsleistung zum Teil oder sogar ganz versagen.

Wichtig ist allerdings auch, dass bei Kündigung einer überflüssigen Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung in der verbleibenden Zusatzversicherung der neue Ehepartner nachgetragen wird, damit der Schutz auch diesen gilt und vor allem auch die Deckungssummen entsprechend angepasst werden, die nämlich für ein Ehepaar andere sind als für ein Single. Gerade im Hinblick auf eine Hausratversicherungist beim Versicherung Vergleich der jeweils beiden Policen sehr darauf zu achten, dass die Tarifbestimmungen bei den Deckungssumme sehr unterschiedlich sein können. Man sollte sich daher beim Vergleich von Doppelversicherungen Zeit lassen und nicht „per Münzwurf“ entscheiden!

Neben der privaten Haftpflichtversicherung und der Hausratversicherung ist eine Wohngebäudeversicherung anzuraten, aber auch nur, wenn die Eheleute in den eigenen vier Wänden wohnen. Eine Risikolebensversicherung ist nur dann unbedingt erforderlich, wenn auch noch eigene Kinder erzogen werden, um diese im wirklichen Ernstfall finanziell abzusichern. Jedoch sollte die Deckungssumme schon mindestens 200.000 Euro betragen. Eine Unfallversicherung ist darüber hinaus auch noch für das Paar schon eher Abwägungssache, bei der es aber zu bedenken gilt, dass nicht nur Sportler gefährdet sind, sondern auch „inaktive“ Personen. Bekanntlich passieren die meisten Unfälle im eigenen Haushalt oder auf der Straße.

Vollkommen überflüssig sind dagegen partiale Sachversicherungen wie eine Glasbruchversicherung, da sich der Eintritt des Schadensfall finanziell in Grenzen hält, die Beitragssätze dagegen jedoch im Verhältnis zur Wahrscheinlichkeit des Schadens sehr hoch.

Unverzichtbar und leider meistens maßlos in der Wichtigkeit unterschätzt sind dagegen an die Einzelperson gebundene Zusatzversicherungen. Gerade einmal jeder zehnte hat eine Berufsunfähigkeitsversicherung, obwohl das Risiko der Berufsufähigkeit mit rund 25 % sehr hoch ist. Wie bei der Lebens-, Kapitallebens- oder der Rentenversicherung wäre es hier bei bereits bestehenden Policen fatal, den Tarif eines Ehepartners zu kündigen.

Was im Taumel des „neuen Glücks“ jedoch sehr schnell übersehen wird ist, dass sich für Verheiratete auch die Bedingungen bei der Altersvorsorge ändern. Hatte der neue Ehepartner bislang kein Anspruch auf Riester-Rente (z. B. auf Grund von Nichterwerbstätig- oder Selbständigkeit), kann es durchaus sein, dass nun dieser Anspruch besteht, weil der neue Ehepartner sozialversicherungspflichtig und z. B. nicht mehr wie der alte selbständig tätig ist. Der Lebenspartner, der bisher die Riester-Rente nicht in Anspruch nehmen konnte, hat jetzt das Recht auf einen sog. „Huckepackvertrag“, d. h. auch für die staatliche Bezuschussung wird auch für diesen gezahlt.

Zusatzversicherung – was beachtet werden sollte

Private Zusatzversicherungen kann man heutzutage fast überall abschließen, beim Versicherungsvertreter eines Versicherungsunternehmens, beim Versicherungsmakler, der unabhängig tätig ist, im Kaffeeshop, bei Banken und im Internet. Obwohl die Deutschen ein sehr großes Absicherungsbedürfnis haben, sind die meisten falsch bzw. suboptimal versichert. Zudem wissen die meisten Versicherten zu wenig über den Sinn, Zweck und Kriterien einer leistungsstarken Zusatzversicherung. Eine Versicherung Police dient nicht primär dem Zweck, eine regelmäßige Versicherungsleistung an den Versicherten auszuzahlen, sondern in erster Linie der Risikoabsicherung im Ernstfall.

Versicherung Tarife, die sich sehr verlockend anhören, sind im Verhältnis zu teuer. Beispielsweise macht es keinen Sinn eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit „garantierter Beitragszahlung“ abzuschließen, weil diese Tarife nichts anderes sind als die Kopplung einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Kapital Lebensversicherung. Das Ergebnis sind viel zu hohe Beitragssätze mit der Konsequenz, dass der Versicherte eine für den Preis viel zu geringe Berufsunfähigkeits Rente erhält und Gefahr läuft, z. B. auf Grund von Arbeitslosigkeit, den Vertrag kündigen zu müssen. Beispielsweise bietet die Signal Iduna Beitragssätze von über 63 Euro an für eine BU Versicherung mit einer sog. „Beitragsrückerstattung“  von prognostizierten 32.000 Euro an bei einer BU Rente von 600 Euro. Die LV 1871 verlangt dagegen weniger als 50 Euro bie einer BU Rente, die mit 1.200 Euro doppelt so hoch ist.

Vorsicht geboten ist auch beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung. Die Universa dentprivat bietet eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung an, im Gegenzug dazu muss sich aber der Versicherte länger an die Police binden, wenn viele Zahnbehandlungen vonnötten sind. Der Grund ist, dass die Universa dentprivat in den ersten Versicherungsjahren gestaffelte Leistungsgrenzen vorsieht. Die CSS Versicherung verzichtet dagegen auf Sumenbegrenzungen nach der üblichen Probezeit von acht Monaten. Das ist jedoch nur möglich, weil bei Antragsstellung die Zahngesundheit entsprechend gegeben sein muss. Es gilt also genau im Versicherung Vergleich abzuwägen, welcher Tarif für die individuelle Situation am besten geeignet ist.

Allgemein müssen Antragsteller sich beim Abschluss darüber im klaren sein, dass nicht immer eine Auszahlung von Policen an die Versicherten erfolgt. Eine Zusatzversicherung „lohnt“ hauptsächlich auf Grund der Risikoabsicherung. Eine Hausratsversicherung wird, der gesunde Menschenverstand vorausgesetzt, auch nicht in der Hoffnung abgeschlossen, dass das Hausvermögen gestohlen wird. Beim Verlust individueller Gegenstände tritt dann trotz des finanziellen Ersatz ein großer Schaden ein.

Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung? – daran sollten Sie denken

An der Gefahr durch einen Unfall erheblichen finanziellen Schaden zu erleiden, denken sehr viele Menschen und glauben daher mit der im Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung preisgünstig zu habenden Unfallversicherung gut für den Fall der Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein. Doch das ist nicht der Fall. Gerade einmal jeder zehnte wird in Folge eines schweren Unfalles unfähig seinen erlernten Beruf weiterhin zu mindestens 50 % ausüben zu können. Noch wichtiger gilt es zu bedenken, dass jeder vierte lange vor dem gesetzlichen Rentenalter berufsunfähig.

Auf Grund des erschreckend hohen Risikos gehört eine Berufsufähigkeitsversicherung schon zu den wichtigsten Versicherungen nach der Krankenversicherung oder privaten Haftpflichtversicherung. Doch die wenigsten haben eine, weil sie zum einen die Wahrscheinlichkeit unterschätzen und zum anderen glauben durch ihre Unfallversicherung abgesichert zu sein. Doch wie der Name schon sagt, leistet diese nicht bei krankheits- oder psychisch-chronisch bedingter Berufsunfähigkeit. Es ist auch ein Irrglaube, dass der Staat im Bedarfsfall schon eingreifen würde. Die Erwerbsunfähigkeitsrente greift nur noch bei vollkommener Berufsunfähigkeit, also der Erwerbsunfähigkeit, was ganz selten gegeben ist. Ansonsten droht, sofern kein großes Vermögen gegeben ist, der Abstieg ins Hartz IV.

Betreffend des Risikos der Berufsunfähigkeit leitstet die BU Versicherung also weitaus mehr als die Unfallversicherung, die nur bei Unfall leistet. Eine Unfallversicherung macht aber dennoch Sinn, da im Unfallfall oft auch ein größerer finazieller Bedarf besteht als bei einer krankheitsbedingten Berufsunfähigkeit. Beispielsweise muss das eigene Haus behindertengerecht (z. B. mit Treppenlift etc.) eingerichtet und umgestaltet werden, was ins Geld geht.

Eine Unfallversicherung lohnt besonders, weil diese auch leistet, wenn keine Erwerbsminderung vorliegt. Verliert z. B. der Versicherte durch einen Unfall seine Zähne, zahlen gute Tarife, die nur durch einen unabhängigen Versicherung Vergleich ermittelt werden können, kosmetische und zahnärztliche Operationen und Behandlungen. Es gilt aber zu bedenken, dass für die Zahngesundheit der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung zusätzlich anzuraten ist, da die Gesetzliche Rentenversicherung meistens nur noch 10 oder 30 % des Rechnungsbetrages für Zahnersatz leistet. Gerade Zahnersatz kann ins Geld gehen. Für ein komplettes Prothesengebiss können gar mehr als 30.000 Euro fällig werden (die GKV zahlt nur noch pauschale Mindestsätze). Geld, dass im Unfallfall für andere wichtige Maßnahmen dann fehlt.

Die Kombination von Berufsunfähigkeitsversicherung und Unfallversicherung ist auch zu empfehlen, weil der Sinn der beiden Policen vollkommen verschieden ist. Eine gewöhnlich vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 1.000 Euro reicht im Invaliditätsfall wohl kaum, um den Lebensunterhalt zufrieden stellen zu bestreiten. Bei einer parallel laufenden Invaliditätsrente und Versicherungsleistung von z. B. 160.000 Euro sieht es schon anders aus.

Um einen guten Überblick über Tarife zu erhalten, sollte  jeder vor dem Abschluss einen unabhängigen Unfallversicherung Vergleich unternehmen.

Die wichtigsten Policen – was unbedingt abgesichert sein sollte

Kaum einer hat sie, aber viele sind betroffen – mit langfristigen, nicht nur finanziellen, Folgen. Nicht mehr als jeder Zehnte ist im Besitz einer Berufsunfähigkeitsversicherung, aber jeder vierte ist von einer dauerhaften Berufsunfähigkeit betroffen. Obwohl der Staat die Erwerbs- bzw. Berufsunfähigkeitsrente ersatzlos gestrichen hat, ist das Bewusstsein für eine Absicherung eines einmal erreichten Lebensstandards und der auch damit verbundene Status in der Bevölkerung noch nicht verankert. Viele glauben auch über ihre private Unfallversicherung hinreichend gegen die Gefahr der verfrühten Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein, was aber ein großer Irrglaube ist. Die Unfallversicherung ist nicht umsonst wesentlich günstiger als die Berufsunfähigkeitsversicherung, denn sie leistet, wie der Name schon sagt, nur im Unfallfall. Doch nur in den wenigsten aller Fälle von Berufsunfähigkeit ist ein Unfall schuld. Die häufigste Ursache sind körperliche Leiden und vor allem auch psychische Erkrankungen, womit auch vornehmlich Führungskräfte und Akademiker, die unter erhöhten Druck stehen, betroffen sind und bei weitem nicht nur körperlich hart arbeitende Arbeiter. Eine z. B. zehn Jahre vor dem regulären Rentenalter eintretende Berufsunfähigkeit bedeutet einen Einkommensverlust von mehreren hundert Tausend Euro, deshalb ist Berufsunfähigkeit ein tiefgreifendes, existentielles Problem.

Eine private Haftpflichtversicherung braucht jeder, weil laut Grundgesetz jeder Bürger für den von ihm verursachten Schaden dem Geschädigten Schadenersatz leisten muss, der nicht gerade unerheblich sein kann. Ein Schadensfall kann immer und überall geschehen und ist längst nicht nur auf direkte und unmittelbaren Schaden begrenzt. Wer z. B. einen anvertrauten Schüssel verliert, kann dadurch erheblichen Vermögensschaden und auch immateriellen Schaden verursachen. Eine leistungsstarke private Haftpflichtversicherung sollte aber nicht mehr als fünf Euro im Monat kosten. Anders sieht das aus bei Beamten, da diese noch eine spezielle Diensthaftpflichtversicherung benötigen, die auch Schäden mit abgedeckt, die im Rahmen ihrer Berufsausübung geschehen, und zwar nicht nur auf Grund von Fahrlässigkeit.

Warum eine Zahnzusatzversicherung sehr zu empfehlen ist und längst nicht mehr zu den Luxusprodukten auf dem Versicherungsmarkt zählt, lesen sie bei der Zahnzusatzversicherung.

Neben einer Krankenhauszusatzversicherung, die nicht nur die Wartezeiten für z. B. einen Op-Termin verkürzt, sondern auch freie Arzt- und Krankenhauswahl gewährleistet, sollte auch über den Abschluss einer Zusatzversicherung Heilpraktiker nachgedacht werden, da viele Krankheiten nicht nur physisch, sondern maßgeblich auch psychisch bedingt sind. Leider bezahlt die GKV nur noch in seltenen Ausnahmefällen eine Sitzung beim Heilpraktiker, obwohl die Wirksamkeit z. B. der traditionellen chinesischen Medizin wissenschaftlich erwiesen sind.

Bei der Frage, welche Zusatzversicherung anzuraten sind, spielt auch immer der persönliche Absicherungsbedarf eine Rolle. Beispielsweise macht eine Hausratversicherung wenig Sinn, wenn die Betroffenen keine große Vermögenswerte in den eigenen vier Wänden haben.