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Artikel-Schlagworte: „Ohne Gesundheitsprüfung“

Billig oft teuer – warum es meistens nicht lohnt auf Spartarife zu setzen

Besonders junge Leute, die z. B. gerade eine Familie gründen, müssen oft an allen Ecken sparen, aber auch Rentner leben oft nur knapp über dem Existenzminimum. Gerade angesichts der zunehmenden Leistungskürzungen von Vater Staats Seite macht aber die Zusatzversicherung wichtiger denn je. Viele setzen auf preisgünstige, verlockende Tarif Angebote, bei denen aber Vorsicht geboten ist. Denn was bringt eine Zusatzversicherung, die ihren Namen nicht verdient und den Versicherten nur sporadisch absichert? Wir zeigen Ihnen anhand prägnanter Beispiele, dass meistens sehr billige Tarife den Versicherten im Versicherungsfall teuer zu stehen kommen.

Eine Zahnzusatzversicherung sollte nicht nur für Zahnersatz leisten, sondern auch für Zahnbehandlung und – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen – auch für Kieferorthopädie. Denn gute Zahnbehandlung, inklusive Profilaxe und Zahnersatz bedingen oft einander. So ist z. B. die Parodontitis, die zweithäufigste Zahnerkrankung nach Karies, oft ein „Vorläufer“ von Zahnausfall. Die Gesetzliche Krankenkasse bezahlt für Parodontitis nur noch, wenn die Krankheit sehr weit fortgeschritten ist und nach der nächsten Gesundheitsreform vielleicht gar nicht mehr.

Ein 30jähriger Antragsteller kann zwar zu einem Spottpreis von 4,50 Euro die Continentale CEZ10 haben, jedoch sind auch die Leistungen bei diesem Zahn Tarif mehr als dürftig. Beispielsweise leistet die Continentale CEZ10 wie andere Billigtarife überhaupt nicht für Wurzelhandlung oder die Behandlung der eben erwähnten Parodontitis. Die im Tarif eingeschlossene Verdoppelung des Zuschusses der Gesetzlichen Krankenkasse hört sich nach viel an. Doch das ist viel zu wenig! Bei hochwertigen Zahnersatz wie Implantate, die auch den Knochenaufbau und -erhalt unter dem Zahnersatz unterstützt (was sehr wichtig ist), bleibt der Versicherte auf mindestens zwei Drittel der Kosten sitzen, da die Gesetzliche Krankenkasse nur einen Pauschalbetrag von rund 130 Euro zahlt, während das Implantat mehr als 2.000 Euro kosten kann.

Ein sehr zu empfhelender Zahn Tarif ist beispielsweise die CSS Zahnversicherung, aber auch die Universa dentprivat, leistet für eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung unglaublich viel. Der Beitragssatz ist zwar mehr als viermal so hoch. Doch jeder sollte sich fragen, was ein zahnloser Zahntarif den Versicherten wirklich bringt.

Nicht ganz so extrem verhält es sich bei der Zusatzversicherung Heilpraktiker. Doch auch hier lohnt der Versicherung Vergleich allemal, nicht nur beim Preis. Nehmen wir wieder den 30jährigen Antragsteller als Beispiel. Die Gothaer MediNatura ist zwar mit ca. 15 Euro sehr günstig, dafür leistet aber diese Heilpraktikerversicherung nur für alternative Heilmethoden und Naturheilverfahren, verzichtet dagegen aber auf jegliche Extraleistungen. Das mag zwar für eine Heilpraktikerversicherung nicht das wichtigste Kriterium zu sein, was aber nicht heißt das der Verzicht auf Extras nicht gleich unwichtig sein muss. Mit der CSS flexi gesundheit + heilpraktiker ist für nur zehn Euro mehr im Monat auch gleich eine Auslandskrankenversicherung, die Erstattung für Sehhilfen und last but not least eine ambulante Krankenzusatzversicherung mit drin. Beim teureren Heilpraktiker Tarif werden so auch gleich die Versorgungslücken der Gesetzlichen Krankenkasse – im ambulanten Bereich – geschlossen, durch z. B. der Erstattung der Praxisgebühr, der Eigenanteile für Medikamente, sowie der Leistung für ambulante Behandlungen und wichtige Vorsorgeuntersuchungen.

Jedoch sind pauschale Empfehlungen für bestimmte Tarife auf Grund der Komplexität des Versicherungsmarktes sehr schwierig, da es auch vom individuellen Fall abhängt, welche Zusatzversicherung besser ist als die Konkurrenz.

Zudem gibt es auch den umgekehrten Fall, dass eine Zusatzversicherung teurer ist als die Alternative, aber dennoch weniger leistungsstark ist. Das zeigt sich am Beispiel der Krankenhauszusatzversicherung. Vergleicht man den Einbett Tarif CSS Clinic mit der Hallesche CSA 100 + CSW1 , fällt auf, dass letztere nicht für ambulant durchgeführte OPs leistet, obwohl die Hallesche Zusatzversicherung Krankenhaus mehr als zwanzig Euro mehr kostet als die CSS Versicherung. Dagegen offenbart aber der Zusatzversicherung Vergleich, dass der Tarif der Hallesche stationäre Krankenversicherung im Gegensatz zur CSS Krankenhauszusatzversicherung für Kinder sehr zu empfehlen ist, da z. B. auch das sog. rooming-in, also die kostenlose Unterkunft eines Elternteils im Zimmer des Kinders und viele Extraleistungen (wie Erstattung von Sehhilfen und Zahnersatz) mitversichert sind. Ein Versicherung Vergleich ist daher obligatorisch.

Zahnversicherung ohne Gesundheitsfragen

Grundsätzlich lässt sich ein bereits „brennendes Haus“ nicht versichern. Was für den Bereich der Sachversicherung gilt, gilt genauso auch für den Bereich der Krankenzusatzversicherung oder im Speziellen für die Zahnversicherung.

Personen, die sich in einer laufenden Zahnbehandlung befinden oder bei denen eine Zahnbehandlung konkret seitens des Zahnarztes angeraten wurde, haben es schwer eine geeignete Zahnversicherung zu bekommen.

Zwar ist dies grundsätzlich möglich, doch verlangen Versicherungen, sofern bei Antragstellung eine Behandlung angeraten wurde oder gerade durchgeführt wurde, einen ausführlichen zahnärztlichen Befundbericht. Durch diesen legt sich der Patient jedoch komplett „offen“. Auch wenn hier bei anderen Zähnen eine Behandlung möglicherweise noch gar nicht angeraten wurde, so kann der offengelegte Zahnstatus trotzdem dazu führen, dass der Antrag für die Zahnversicherung abgelehnt wird.

Grundsätzlich ist die angeratene Behandlung sowieso nicht mitversichert. Es gibt jedoch auch Zahnversicherungen, bei denen keine Antragsfragen zum Zahnstatus zu beantworten sind. Eine solche Zahnversicherung ohne Gesundheitsfragen ist unter Umständen für Personen mit mehreren fehlenden Zähnen interessant, die sich zudem in einer laufenden Behandlung befinden.

Allerdings gibt es auch hier möglicherweise bessere Alternativen, da eine Zahnversicherung ohne Gesundheitsfragen sehr oft starke Leistungs-Beschränkungen innerhalb der ersten Jahren hat. Oft ist es so, dass eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen nur unter der Voraussetzung leistet, dass auch die Krankenkasse eine Vorleistung vorsieht.

Trotzallem hat eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen durchaus ihre Daseinsberechtigung und beitet einen Zusatzschutz, der sicher besser ist, als hätte man gar keine Zahnzusatzversicherung.

So erstattet die Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen sogar bis zu 80% der Kosten einer Zahnersatzmaßnahme, wobei sogar Implantate und Inlays erstattungsfähig sind. Zudem ist der Monatsbeitrag der Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen gar nicht so immens hoch. Anschauen sollte man sich die Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen auf jeden Fall ansehen.

Zwar gibt es eine Reihe weiterer Angebote für eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen, oft ist es jedoch so, dass bei derartigen Tarifen nur die geringen Festzuschüsse der GKV verdoppelt werden.

Sehr positiv ist, dass bei der Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen kein Aufnahmehöchstalter besteht. Auch Senioren finden mit der Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen einen annehmbaren Versicherungsschutz.

Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Wer Alleinversorger ist und seine Nachkommen finanziell abgesichert wissen möchte, der sollte dringend eine Risikolebensversicherung abschließen. Auch zur Absicherung eines Darlehens ist es oft von Vorteil und manchmal sogar Voraussetzung, eine Risikolebensversicherung zu besitzen. Stirbt die versicherte Person, so erhält der Begünstigte die vereinbarte Versicherungssumme für den Todesfall ausbezahlt.

Da bei Abschluss einer Risikolebensversicherung im Antrag Gesundheitsfragen gestellt werden, kommt es sehr oft vor, dass bereits erkrankte Personen den dringend benötigten Versicherungsschutz nicht mehr erhalten.

Eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung wäre hier die Lösung. Derartige Produkte ohne Gesundheitsfragen gibt es tatsächlich, allerdings mit einigen Einschränkungen.

Zum einen kann die Todesfallsumme bei einer Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen nicht beliebig hoch versichert werden. Aufgrund der fehlenden Angaben zum Gesundheitszustand ist eine Einschätzung des Risikos für den Todesfall schwer zu kalkulieren. Eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung stellt keine Gesundheitsfragen, aber versichert beispielsweise maximal 50000 Euro für den Fall des Todes.

Zudem sieht eine Risikolebensversicherung oft eine Karrenzzeit von 12 Monaten vor. Dies ist dringend notwendig, andernfalls würden sich schwerkranke Personen, die wissen, dass sie in Kürze sterben, noch für den Todesfall absichern.

Eine maximale Versicherungsdauer bis zum 75. Lebensjahr ist bei einer Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung ebenfalls oft vorgesehen.

Insbesondere Raucher zahlen für eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen einen hohen Beitrag, während Nichtraucher sehr wenig zu zahlen haben.

Alles in allem kann man sagen, dass eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung sicher nicht so günstig ist, wie eine gängige Risikolebensversicherung bei einem Direktversicherer, für eine Menge bereits erkrankter Menschen ist eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung jedoch die einzige Möglichkeit eine Absicherung für den Todesfall zu erhalten.

Frührentner oder Erwerbsgeminderte ohne ausgeübte Tätigkeit hingegen haben es auch bei einer Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung schwer genommen zu werden. Zwar werden bei einer Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung keine Gesundheitsfragen gestellt, wohl aber zur ausgeübten Tätigkeit. Zudem wird geprüft, ob bei anderen Versicherern bereits Ablehnungen erfolgten, insofern wird leider auch bei einer Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung nicht jeder versicherbar sein.